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Rampenlicht: Vom BVB-Flop zum Topscorer

Ciro Immobile trumpft bei Lazio mächtig auf
Ciro Immobile trumpft bei Lazio mächtig auf
Foto: © getty, Marco Rosi
09. August 2017, 16:04

Viele bekannte Gesichter spielen weitgehend unbeachtet von der deutschen Presse im Ausland. Heute blickt sport.de auf den steinigen Weg eines ehemaligen Dortmund-Flops, einen torgefährlichen Ex-Stuttgarter und auf einen deutschen Torwart, der sein Glück in England sucht.

Für einige Dortmunder Fans wird der Name Ciro Immobile wohl immer eines der größten Missverständnisse der Vereinsgeschichte sein. Als der einstige Torschützenkönig aus der Serie A 2014 für stolze 18,4 Millionen Euro vom FC Turin kam, sollte er helfen, die Lücke, die durch den Weggang von Robert Lewandowski entstanden war, zu schließen. Obwohl am Ende einer enttäuschenden Saison zehn Tore aus 34 Spielen standen, wurde der als Toptalent gehandelte italienische Nationalspieler nie so richtig warm mit der Borussia. Mit dem Abschied von Jürgen Klopp kam für Immobile dann das endgültige Aus beim BVB: "Das war nicht mehr die Borussia der Jahre zuvor", sagte Immobile später. 

Unter Trainer Thomas Tuchel fühlte sich Immobile schließlich von der Mannschaft isoliert: Dolmetscher, unter Klopp noch erlaubt, wurden ihm verboten. Einladungen zu Mannschaftsabenden blieben aus.

Viele Wege führen nach Rom

Die Differenzen veranlassten den Stürmer, einen Wechselantrag zu stellen. Und so ging es für ihn im Sommer 2015 zum FC Sevilla. Sportlich lief es aber auch hier alles andere als rund. Nach nur einem halben Jahr verkaufte der Klub Immobile wieder an seinen ursprünglichen Verein, den FC Turin. Zurück in der alten Heimat schien es bergauf zu gehen. Bis zu seinem ersten Treffer brauchte er gerade mal neun Minuten.

Im letzten Sommer führte ihn sein Weg für 9,45 Millionen Euro schließlich ligaintern zu Lazio Rom. Hier scheint er endgültig seinen Platz gefunden zu haben. In der ersten Saison für die Biancocelesti zählte er mit seinen 23 Treffern und drei Vorlagen nicht nur zu den besten Schützen der Liga, sondern war damit gleichzeitig der Topscorer seines Teams.

Auch die neue Saison begann für Immobile optimal. Im letzten Testspiel gegen den FC Malaga schoss er sein Team zum Sieg.

Drei Spiele, drei Tore.

In jedem Spiel ein Treffer! So die beeindruckende Bilanz von Raphael Holzhauser in der gerade angelaufenen Saison. Für den 24-Jährigen Ex-Stuttgarter läuft dieser Tage alles perfekt zusammen.

So war er für seinen Verein FK Austria Wien nicht nur in beiden bisherigen Saisonspielen, sondern auch im Qualifikationsspiel für die UEFA Europa League erfolgreich, welches nicht zuletzt durch seinen Treffer gewonnen wurde.

Aufgrund der guten letzten Saison, in der Holzhauser mit seinem Team die Vizemeisterschaft erreichte und zu der er unter anderem acht Tore beisteuerte, wurden verschiedene internationale Klubs auf ihn aufmerksam. Doch die Wiener wollen ihren Spielmacher nicht ziehen lassen: "An Holzhauser hängt nicht alles, aber doch sehr viel", sagte Sportdirektor Franz Wohlfahrt, der selbst zwischen 1996 und 2000 für den VfB Stuttgart aktiv war.

Doch für den "Quarterback", wie sein Trainer ihn nennt, lief es nicht immer so rund. Bereits 2009 wechselte der Österreicher von der Jugendabteilung des SK Rapid Wien zum VfB Stuttgart. Dabei kam der U21 Nationalspieler auf 77 Einsätze und 11 Tore für die Zweitvertretung der Schwaben. In der Bundesliga reichte es lediglich für 23 Einsätze, bevor er an den Ligakonkurrenten FC Augsburg ausgeliehen wurde. Doch auch bei den Bayrischen Schwaben wurde er an das U23-Team durchgereicht. 2015 kam dann, mit dem Wechsel zu Austria Wien die erhoffte Wende.

Neubeginn in England

Auch für Felix Wiedwald liegen die Hoffnungen auf einer neuen Liga. In der Jugendabteilung des SV Werder ausgebildet, feierte der Torwart 2009 sein Profi-Debüt bei der zweiten Mannschaft der Bremer. Über verschiedene Stationen, wie den MSV Duisburg oder Eintracht Frankfurt, führte ihn sein Weg 2015 zurück an die Weser.

Bei den Fans beliebt hatte es der junge Schlussmann sportlich jedoch nicht immer leicht. So musste er mit Mannschaftskollege Jaroslav Drobný lange Zeit um den Stammplatz im Team kämpfen. Werders schwache Abwehr verhagelte ihm zudem die Bilanz: 122 Gegentore fing sich Wiedwald in 65 Spielen.

Dennoch: In der Rückrunde der abgelaufenen Saison trug der 27-Jährige mit starken Leistungen zum Höhenflug des Weser-Klubs bei. Trainer Alexander Nouri plante für die neue Saison trotzdem ohne ihn. Nach der Verpflichtung von Jiří Pavlenka musste Wiedwald Abschied nehmen von der Weser.

So ging es für den 27-Jährigen in diesem Sommer zum englischen Zweitligisten Leeds United, die er für einen "Sleeping Giant" hält. Zum Auftakt durfte Wiedwald gleich von Beginn an zwischen die Pfosten. Allerdings musste er im Spiel gegen den Aufsteiger Bolton Wanderers gleich zwei Gegentreffer hinnehmen und sah bei einem davon unglücklich aus. Am Ende konnte das Team um Trainer Thomas Christiansen aber das Spiel für sich entscheiden. "Ich bin sehr glücklich und zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft", erklärte der ehemalige VfL-Bochum- und Hannover-96-Profi - und dürfte damit auch Felix Wiedwald gemeint haben.

Christian Meerschiff

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