Suche Heute Live
Formel 1Formel 1
Artikel teilen

Formel 1
Formel 1

Powered by: Formel1.de

Ferrari-Schäden: Pirelli will nichts ändern

Bei Pirelli geht man nicht davon aus, dass sich die Silverstone-Probleme wiederholen
Bei Pirelli geht man nicht davon aus, dass sich die Silverstone-Probleme wiederholen
Foto: © getty, Mark Thompson
28. Juli 2017, 20:10

Nachdem Pirelli die Untersuchung der beiden Reifenschäden bei Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen in Silverstone abgeschlossen hat, kündigt der Reifenhersteller an, nichts an seiner bisherigen Arbeitsweise zu verändern.

Man werde auch in Zukunft das "übliche System" verwenden, mit dem man die Limits für Reifendrücke, Radsturz und Co. für die Teams festlegt. "Es gibt keinen Grund, irgendetwas zu ändern", stellt Pirelli-Manager Mario Isola vor dem Rennen in Ungarn klar.

Hintergrund: Auch mit leicht anderen Vorgaben wären die Reifenschäden an den beiden Ferraris in Silverstone wohl nicht zu verhindern gewesen. "Der Verschleiß ist nicht der Grund für das Problem", stellt Isola noch einmal klar und verrät: "Wir haben fast alle Reifen untersucht, die während des Rennens verwendet wurden - besonders die, die die schnellsten Autos auf einem langen Stint benutzt haben."

"Wir haben dort überhaupt keinen Hinweis auf ein Problem gefunden", berichtet Isola. Man habe verschiedene Tests ausgeführt - und alle seien negativ ausgefallen. Folglich hat es sich bei Vettel und Räikkönen in Silverstone um zwei isolierte und unterschiedliche Zwischenfälle gehandelt. Bei Pirelli sieht man daher keinen Anlass dazu, in Zukunft größere Änderungen durchzuführen.

Räikkönen-Plattfuß durch Fremdkörper

Während bei Vettel ein schleichender Plattfuß als Ursache ausgemacht wurde, gab es bei Räikkönen wohl einen Kontakt mit einem Fremdkörper, der den Schaden verursacht hat. Ob es sich dabei aber um ein Trümmerteil oder zum Beispiel einen Randstein gehandelt hat, kann Isola nicht sagen. "Es ist schwer zu sagen, denn im Reifen haben wir nichts gefunden - aber es gab irgendetwas, was das Problem ausgelöst hat", ist er sich sicher.

Für Pirelli steht ebenfalls fest, dass es auch kein Problem war, das durch den Ferrari selbst ausgelöst wurde. "Wenn es irgendetwas mit dem Auto zu tun hätte, dann würde man das (in der Analyse; Anm. d. Red.) am Reifen sehen", erklärt Isola. Das war allerdings nicht der Fall. "Wir haben auch überprüft, ob der Schaden durch 'Blistering' entstanden ist", so Isola weiter. Räikkönens Reifen hätten allerdings gar keine Blasen geworfen.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

Ungarn GP 2017

1AustralienDaniel Ricciardo1:18.455m
2DeutschlandSebastian Vettel+0.183s
3FinnlandValtteri Bottas+0.201s
4FinnlandKimi Räikkönen+0.300s
5GroßbritannienLewis Hamilton+0.324s

Newsticker

Alle News anzeigen