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Rampenlicht: Ex-Pauli-Talent rockt die CL-Quali

Marc Rzatkowski war in Hamburg Leistungsträger, bevor er zu RB Salzburg ging
Marc Rzatkowski war in Hamburg Leistungsträger, bevor er zu RB Salzburg ging
Foto: © getty, Oliver Hardt
21. Juli 2017, 18:44

Viele bekannte Gesichter spielen weitgehend unbeachtet von der deutschen Presse im Ausland. Heute blickt weltfussball auf die Europa- und Champions-League Qualifikationsspiele, in denen unter anderem ein ehemaliger St. Paulianer groß auftrumpfte.

"Ich möchte mich auf dem internationalen Fußball-Parkett mit anderen Top-Mannschaften messen und auf nationaler Ebene Titel sammeln", erklärte Marc Rzatkowski im Zuge seines umstrittenen Wechsels 2016 vom Traditionsverein FC St. Pauli in Richtung Österreich, zum Abo-Meister RB Salzburg.

Der Start in der Alpenrepublik verlief allerdings alles andere als gut. Zunächst fehlte der gebürtige Bochumer an den ersten Spieltagen aufgrund eines Muskelfaserisses, dann hatte er mit einer Krankheit zu kämpfen. So kam Rzatkowski in seinem ersten Jahr lediglich auf sieben Ligaspiele. 

In dieser Saison soll alles besser werden beim defensiven Mittelfeldspieler, der das Kicken beim VfL Bochum lernte und im Ruhrgebiet auch seine ersten Erfahrungen im Profifußball sammelte.

Der Auftakt in die neue Spielzeit verlief vielversprechend. In der zweiten CL-Quali-Runde schoss Rzatkowski RB am vergangenen Mittwoch mit einem Doppelpack im Rückspiel gegen Hibernians FC Paola aus Malta nahezu im Alleingang zum 3:0-Erfolg.

Damit sich Rzatkowski, der in seiner letzten Saison auf St. Pauli wohl der beste zentrale Mittelfeldspieler der 2. Bundesliga war, tatsächlich wie erhofft mit den Top-Mannschaften Europas messen kann, müssen die Salzburger noch zwei weitere Runden überstehen. In Runde drei geht es zunächst einmal gegen den kroatischen Meister HNK Rijeka. 

Ex-Schalke-Liebling mach Brøndby froh 

Teemu Pukki durfte man beim FC Schalke getrost als Publikumsliebling bezeichnen. Immer wenn der sympathische Finne an den Ball kam, schallte ein langgezogenes "PUKIIII" durch die Arena.

So beliebt der Blondschopf bei den Fans auch war, sportlich lief es für ihn im Ruhrpott eher durchwachsen. Zwischen 2011 und 2013 erzielte der Mittelstürmer gerade einmal acht Treffer in 37 Bundesligaspielen. Pukki beklagte sich damals gegenüber "rp-online", dass der damalige S04-Coach Ralf Rangnick ihm versprochen habe, "mich nicht als Bankdrücker gekauft" zu haben.

Als sich die Situation nicht besserte verließ Pukki die Knappen. Über den Umweg Celtic landete der heute 27-Jährige im Jahr 2015 bei Brøndby IF in Dänemark. Unter dem deutschen Trainer Alexander Zorniger scheint Pukki sein Glück nun endlich gefunden zu haben. In der vergangenen Saison war er mit 16 Treffern bester Torschütze der regulären Saison in der dänischen Eliteliga.

Zudem ruft der 1.80-Meter-Mann auch auf internationalem Parkett seine Torgefahr ab. In der zweiten Runde der Europa-League-Qualifikation steuerte Pukki zum mühevollen 3:2-Weiterkommen Brøndbys gegen die Finnen aus Vaasan einen Treffer bei.

Frankfurt-Flop knipst in Europa

Wenn man einem Fan von Eintracht-Frankfurt vor fünf Jahren erzählt hätte, dass Olivier Occéan heute international spielt, wäre man wohl für verrückt erklärt worden. 2012 verpflichtete die Eintracht den damaligen Zweitliga-Torschützenkönig für 1,3 Millionen Euro von der Spvgg Greuther Fürth.

Die Bilanz des Kanadiers: 19 Pflichtspiele zwischen 2012 und 2014, in denen Occéan einen Treffer erzielte. "Auch wenn ich nicht so viele Tore geschossen habe, habe ich meine Zeit in Frankfurt genossen", bilanzierte er dennoch.

Anfang 2015 zeigte dann Odds BK Interesse an Occéan, der zeitweise auch in Kaiserslautern kickte. Zunächst liehen die Norweger den heute 35-Jährigen für ein halbes Jahr aus, um ihn dann im Sommer des gleichen Jahres fest zu verpflichten. Beim zwölfmaligen norwegischen Pokalsieger hatte der Mittelstürmer 2004 seine Karriere in Europa begonnen.

Im hohen Norden ist Occéan trotz seines fortgeschrittenen Alters Stammspieler. In den zwei Jahren seit seiner Rückkehr erzielte der 1,85-Meter-Bulle ordentliche 28 Treffer in 70 Ligaspielen.

Zuletzt machte Occéan auch über die norwegischen Landesgrenzen hinaus wieder auf sich aufmerksam. In der Europa-League-Quali schoss der Routinier seinen Klub zum 1:0-Hinspielerfolg gegen den FC Vaduz. Da Odds auch das Rückspiel mit 1:0 für sich entschied, stehen die Norweger in Runde drei. 

Timo Schäfers

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