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DMSB: Extrapersonal nur für Bremskühlung erlaubt

Nur für Bremskühlung: Extrapersonal am Norisring darf sonst nichts tun
Nur für Bremskühlung: Extrapersonal am Norisring darf sonst nichts tun
Foto: © imago sportfotodienst
29. Juni 2017, 09:23

Aufgrund der hohen Arbeitsbelastung der Teammitglieder durch den geänderten Zeitplan der DTM auf dem Norisring, bei dem am Samstag innerhalb von nicht einmal fünf Stunden das Freie Training, Qualifying und Rennen stattfinden wird, hat der Deutschen Motor Sport Bundes den Herstellern erlaubt, zwei zusätzliche Arbeitskräfte einzusetzen.

Statt der üblichen 64 erhalten am Norisring nun 66 Personen, pro Hersteller wohlgemerkt, eine Zutrittsberechtigung zum Arbeitsbereich.

Einer Klarstellung des DMSB zufolge sollen die zwei zusätzlichen Teammitglieder aber nur für die speziell am Norisring wichtige Bremskühlung zuständig sein. Andere Tätigkeiten, um die Mechaniker zu entlasten, sind nicht erlaubt.

Die Teams hatten darum gebeten, dass zwei zusätzliche Personen pro Team für Arbeiten jeglicher Art eingesetzt werden dürfen, um die hohe Belastung am Wochenende zu kompensieren. Denn die Mechaniker, die rund um die Uhr schuften, müssen während der beiden Rennen auch die Boxenstopps absolvieren und dabei hellwach sein.

Zugeständnis als symbolischer Akt

Sicherheit wird im Motorsport ganz großgeschrieben. Aber jede kleine Unaufmerksamkeit, die durch Müdigkeit oder Überlastung auftreten kann, kostet dem Fahrer nicht nur wertvolle Sekunden an der Box. Sie kann auch ein Sicherheitsrisiko werden.

Das Zugeständnis des DMSB mit dem erlaubten Extrapersonal ist in den Augen der Teams wohl eher ein symbolischer Akt. Dass die beiden zusätzlichen Teammitglieder nur dafür abgestellt werden dürfen, um die Bremsen zu kühlen, sorgt für Kopfschütteln und Unverständnis im Fahrerlager.

Bei sechs Autos pro Hersteller werden auf die zwei zusätzlichen Teammitglieder, die die Bremsen kühlen sollen und dabei zwischen den Garagen der Teams pendeln müssen, viel Arbeit zukommen.

Norisring 2017

1KanadaBruno Spengler53:15.532m
2BelgienMaxime Martin+4.385s
3SchwedenMattias Ekström+4.776s
4DeutschlandMarco Wittmann+10.812s
5DeutschlandTimo Glock+12.151s

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