Vor wenigen Wochen schien Pierre-Emerick Aubameyangs Abgang von Borussia Dortmund nahezu perfekt zu sein, nun wird dieser immer unwahrscheinlicher. Dem BVB-Goalgetter brechen offenbar die Wechseloptionen weg.
Nach "Bild"-Informationen haben sowohl Frankreichs Vizemeister Paris Saint-Germain als auch der chinesische Klub Tianjin Quanjian dem Gabuner abgesagt.
Bei PSG passt der 27 Jahre alte Torschützenkönig der Bundesliga offenbar nicht ins taktische Konzept von Trainer Unai Emery. Dieser suche stattdessen nach einem klassischen Stoßstürmer.
Die Chinesen hingegen wollen Aubameyang aufgrund der Ausländerregelung in der Super League nicht mehr. Diese erlaubt nur den Einsatz von drei nicht-chinesischen Spielern. Bei Tianjin stehen allerdings bereits fünf Legionäre unter Vertrag, darunter der belgische Nationalspieler Axel Witsel und Ex-Milan-Angreifer Alexandre Pato.
Tianjin kann sich "nur" Modeste leisten
Der Klub, der vom italienischen Weltmeister Fabio Cannavaro trainiert wird, will dem Boulevard-Blatt zufolge lieber Anthony Modeste vom 1. FC Köln ins Reich der Mitte locken. Ein erstes Geheimtreffen zwischen einem Klub-Anwalt und Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke soll es bereits gegeben haben.
Der Franzose wäre wohl schon für etwa 30 Millionen Euro zu haben. Aubameyang dagegen würde mehr als 70 Millionen Euro kosten.
Zu viel für Tianjin, das einer neuen Regelung zufolge Ablösesummen zusätzlich in einen staatlichen Fonds einzahlen muss. Beim Dortmunder würden diese Investitionen also insgesamt mit satten 140 Millionen Euro zu Buche schlagen.
Ein Verbleib des Stürmers beim BVB scheint damit in greifbare Nähe zu rücken. Laut "kicker" will die Borussia noch im Juni endgültig Klarheit darüber, wie es mit Aubameyang weitergeht. Am 7. Juli startet der Pokalsieger in die Vorbereitung auf die neue Saison.






























