Nationalspieler Tom Kühnhackl hat mit den Pittsburgh Penguins zum zweiten Mal den Stanley Cup gewonnen - diesmal als Zuschauer.
Ohne den 25 Jahre alten Stürmer siegte das Team um Superstar Sidney Crosby im sechsten Playoff-Finale der NHL bei den Nashville Predators mit 2:0 (0:0, 0:0, 2:0) und entschied die Best-of-seven-Serie mit 4:2 für sich.
Die Schweden Patric Hörnqvist (59.) und Carl Hagelin (60.) erzielten die Tore zum fünften Titelgewinn der Penguins, die bereits vor zwölf Monaten triumphiert hatten. Damals war Kühnhackl in seiner ersten NHL-Saison noch Stammspieler gewesen. Jetzt war er seit dem 8. Mai nicht mehr zum Einsatz gekommen.
"Es ist natürlich das größte Tor, das ich jemals erzielen werde", sagte Hörnqvist später. "Es wird immer etwas ganz Besonderes sein."
Wie vor einem Jahr wurde Crosby als MVP der Playoffs ausgezeichnet. Der Olympiasieger von 2010 und 2014 verbuchte in der Meisterrunde 27 Scorerpunkte - einen Zähler weniger als sein russischer Teamkollege Evgeni Malkin.
Crosby: "Das war von Anfang an unser Ziel"
"Wir wussten, dass es das ganze Jahr über hart werden würde. Wir hatten viele Verletzte, haben es aber geschafft, damit umzugehen und haben immer wieder einen Weg gefunden. Am Ende ging es die ganze Saison genau darum und es ist großartig, dass wir dazu in der Lage waren", sagte Crosby, der zum dritten Mal den Cup gewann: "Es ist etwas Besonderes, den Titel erfolgreich zu verteidigen. Das war von Anfang an unser Ziel."
In einem hochklassigen Spiel mit viel Tempo gab es zwar zahlreiche Torchancen, aber lange keine Treffer. Die vermeintliche Führung für Nashville fand keine Anerkennung: Als Colton Sissons den Puck ins Netz schoss, hatten die Schiedsrichter bereits - zu früh - abgepfiffen (22.).
Weiterer Knacks im Spiel der Predators: Im dritten Abschnitt spielte man 38 Sekunden in doppelter Überzahl, brachte den Puck aber nicht im Tor unter. "Ich glaube, das hat uns nochmal einen Schub gegeben. Danach hatten wir das Momentum auf unserer Seite", so Crosby über das erfolgreiche Penalty-Killing.
Beide Torhüter präsentierten sich in überragender Form: Pekka Rinne, beim 0:6 im fünften Finale noch nach einem Drittel ausgewechselt, machte ein halbes Dutzend 100-prozentiger Chancen für Pittsburgh zunichte. Matt Murray, in den ersten beiden Partien in Nashville neunmal bezwungen, rettete mehrmals in höchster Not.




































