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Bitter - Grid-Strafe für Button bei Monaco-Comeback

Jenson Button muss bei seinem Comeback von ganz hinten starten
Jenson Button muss bei seinem Comeback von ganz hinten starten
Foto: © getty, Mark Thompson
27. Mai 2017, 11:52
sport.de
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McLaren-Fahrer Jenson Button erhält für das Rennen zum Monaco-Grand-Prix am Sonntag eine Strafversetzung um 15 Plätze in der Startaufstellung.

Damit ist es wohl sicher, dass der Ex-Weltmeister sein Formel-1-Comeback von der letzten Position wird aufnehmen müssen. Grund für die Sanktion ist ein Wechsel der MGU-H und des Turboladers seines Honda-Antriebsstranges. Ein am Samstagvormittag entdecktes Problem mit der Hybridkomponente hatte die Maßnahme notwendig gemacht.

In beiden Fällen handelte es sich um das fünfte Bauteil für das Auto, schließlich muss Button gemäß des Reglements das Kontingent Fernando Alonsos weiterführen. Ergo hagelte es die Strafe, die für den 37-Jährigen ein Tiefschlag gewesen sein dürfte. "Es ist auch fürchterlich für McLaren. Damit hatte niemand gerechnet", schüttelt Rennleiter Eric Boullier den Kopf und betont, dass nicht aller Tage Abend sei: "Es ist nicht der beste Anfang - so ist Monaco. Wir müssen versuchen, es wieder zu richten."

Auf dem engen Stadtkurs wird es für Button jedoch besonders schwierig, nach vorne zu gelangen. Mit den neuen, breiteren Autos scheint das Überholen noch schwieriger geworden zu sein als ohnehin schon. "Es braucht einiges an Glück", weiß Boullier. "Aber die Reifen halten hier das komplette Rennen lang. Da lässt sich etwas mit einer alternativen Strategie versuchen." Heißt wahrscheinlich, dass der Brite auf Supersoft startet, früh an die Box kommt und mit Ultrasoft fast die gesamte Distanz fährt.

McLaren macht Fortschritte, Honda nicht

Boullier betont, dass der MCL32 - im Gegensatz zum Honda-Antrieb - Fortschritte verzeichnen würde. "Wir bekommen ständig Updates und neue Teile. Wir haben hier ein gutes Auto", beteuert der Franzose. Die McLaren-Ingenieure sollen für eine gute Rennpace sorgen, wenn das Qualifying schon aussichtslos ist: "Wir versuchen, die Abstimmung so zu gestalten, dass wir besser mit den Reifen haushalten", deutet Boullier den erwähnten Mammut-Stint für "Reifenflüsterer" Jenson Button an.

Auch im Schwesterauto Stoffel Vandoornes wurden der Verbrennungsmotor, die MGU-K, die MGU-H und der Turbolader gewechselt - allerdings planmäßig und straffrei, da es sich um zweite und dritte Komponenten handelte, die verbaut wurden.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

Monaco GP 2017

1DeutschlandSebastian Vettel1:12.395m
2FinnlandKimi Räikkönen+0.345s
3FinnlandValtteri Bottas+0.435s
4NiederlandeMax Verstappen+0.545s
5GroßbritannienLewis Hamilton+0.835s

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