Während sich die US-Boys bei der Eishockey WM in Köln gegen Dänemark nach der Niederlage gegen Deutschland rehabilitierten, gelang Co-Ausrichter Frankreich in Paris ein sensationeller Coup gegen Finnland.
Die Franzosen düpierten nach der 2:3-Auftaktpleite gegen Norwegen Vizeweltmeister Finnland mit 5:1 (1:0, 2:1, 2:0) und verzeichneten einen klaren Zuschauerzuwachs. Nachdem am Samstag lediglich 7893 Zuschauer die Pleite gegen Norwegen gesehen hatten, fanden sich zum Spiel gegen die Finnen 11.433 Besucher in der Pariser AccorHotels Arena ein. Damit war die Begegnung das bislang bestbesuchteste WM-Spiel in der französischen Hauptstadt.
Für die erste Weltmeisterschaft der Puckjäger in Frankreich seit 66 Jahren ist der für 100 Millionen Euro umgebaute ehemalige Palais Omnisports auf 14.500 Besucher ausgelegt. Die Tore für die Franzosen erzielten Pierre-Edouard Bellemare (15.) von den Philadelphia Flyers und Antoine Roussel (34./49.) von den Dallas Stars, Valentin Claireaux (39.) und Damien Fleury (58.). Mikko Lehtonen (22.) glich zwischenzeitlich aus.
USA rehabilitiert sich
Mit einem deutlichen 7:2 rehabilitierte sich Titelfavorit USA gegen Dänemark nach der Auftaktniederlage gegen Deutschland. Die US-Boys drehten von Anfang an voll auf und führten nach dem ersten Spielabschnitt durch Treffer von Anders Lee, Clayton Keller und Calgary-Flames-Youngster Johnny Gaudreau mit 3:1. Durch den Treffer von Nichlas Hardt schafften die tapfer kämpfenden Dänen zwar im zweiten Drittel noch einmal den Anschluss, doch zum Ende des Mitteldrittels drückten die US-Amerikaner noch einmal kräftig aufs Gas und gingen binnen drei Minuten durch Keller, Lee und Brock Nelson auf 6:2 davon. Den Endstand besorgte erneut Keller mit seinem Hattrick-Tor in der 53. Minute.
Für die USA geht bereits am Montag gegen Schweden zum nächsten Härtetest gegen einen der Mitfavoriten. Dänemark wartet währenddessen weiter auf den ersten Punkt. Die nächste Chance gibt es am Dienstag gegen die Slowakei.






