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Handball
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DHB-Team: "Es geht wieder bei null los"

Uwe Gensheimer überzeugte beim Hinspiel mit elf Treffern
Uwe Gensheimer überzeugte beim Hinspiel mit elf Treffern
Foto: © Eibner-Pressefoto
05. Mai 2017, 15:46

Die EM-Qualifikation haben die deutschen Handballer vor dem Rückspiel gegen Slowenien am Samstag in Halle/Westfalen so gut wie sicher in der Tasche. Bundestrainer Christian Prokop fordert dennoch weiterhin höchste Konzentration.

Die Handball-Gala in Slowenien ist abgehakt, der Blick geht nach vorne. "Wir haben in Ljubljana im Gesamtsystem überzeugt", sagte Bundestrainer Christian Prokop am Freitag in Halle, wo am Samstag das Rückspiel gegen die Slowenen angepfiffen wird: "In diesem Spiel ist fast alles perfekt gelaufen, aber am Samstag geht es wieder bei null los."

Alles auf Anfang, das ist die Devise von Prokop und seinen Bad Boys, die nach dem souveränen 32:23 in Ljubljana die Qualifikation für die EM im Januar 2018 in Kroatien mit einem weiteren Sieg in der Tasche haben. Nur nicht nachlassen, fordert Prokop, der in Halle wieder auf den zuletzt erkrankten Linkshänder Steffen Weinhold zurückgreifen kann. Der Europameister stieß am Freitag zum Kader. Fehlen wird weiterhin der ebenfalls an einer fiebrigen Erkältung leidende Kai Häfner.

Gensheimer: "Weiter an den Matchplan halten"

Bei aller Freude über den gelungenen Auftritt in Slowenien mahnt auch Kapitän Uwe Gensheimer seine Kollegen zur Besonnenheit und Konzentration. "Wir sind sehr glücklich über die Art und Weise, wie wir das Hinspiel gewonnen haben", sagte der Weltklasse-Linksaußen nach seiner bärenstarken Leistung am Mittwoch: "Aber wir müssen uns weiterhin an den Matchplan halten." Der besagt: Volle Kraft voraus auch am Samstag, jedes Spiel so gut wie möglich gestalten, immer alles geben.

Gensheimer nutzte die Gelegenheit am Freitag, um seinerseits noch einmal in die Lobeshymnen auf den neuen Bundestrainer einzustimmen. "Christian hat es geschafft, uns mit exakten Trainingsinhalten in kürzester Zeit optimal auf den Gegner vorzubereiten", sagte der Kapitän, der in Ljubljana sein erstes Spiel unter Prokop bestritt: "Für ihn und für uns gilt es deshalb jetzt, unbedingt nachzulegen und nicht etwa nachzulassen."

Aufstellung bleibt vorerst offen

Prokop erwartet, dass Slowenien die deutsche Mannschaft nicht noch einmal so nach Belieben zum Zuge kommen lässt, wie es am Mittwoch in Ljubljana der Fall war. "Wir waren einfach in allen Mannschaftsteilen, in allen Bereichen des Spiels auf den Punkt topfit und immer einen Schritt voraus", sagte der nicht ohne Nebengeräusche vom Bundesligisten SC DHfK Leipzig abgeworbene Coach: "Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Slowenen etwas dagegen einfallen lassen."

Die Favoritenrolle nimmt Prokop dennoch selbstbewusst an. "Wer auswärts so ein Spiel abliefert, der ist nicht zu Hause plötzlich der Underdog."

Über die Aufstellung ließ sich der junge Bundestrainer ähnlich wie sein Vorgänger Dagur Sigurðsson nichts entlocken. Ob erneut der am Mittwoch überragende Europameister Andreas Wolff vom THW Kiel im Tor steht, oder ob der Berliner Silvio Heinevetter Spielanteile erhält, blieb vorerst Prokops Geheimnis. Wolff jedenfalls ist bereit: "Ich nehme schon an, dass wieder gut was aufs Tor kommen wird." Am Mittwoch hielt er das meiste fest in seinen großen Pranken.

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