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Weiser und Co.: "Fall-Sucht" schlägt Wellen

Mitchell Weiser eröffnete ein neues Kapitel der "Fall"-Kritik
Mitchell Weiser eröffnete ein neues Kapitel der "Fall"-Kritik
Foto: © imago sportfotodienst
13. März 2017, 17:28

Der Tritt tat weh, keine Frage. Doch mit seiner theatralischen Show nach dem Foul des frustrierten Ousmane Dembélé sorgte Mitchell Weiser selbst dafür, dass er am Wochenende statt Mitleid und Zuspruch nur Hohn und Spott erntete. Der "sterbende Schwan" von Hertha BSC hat die Schwalben-Diskussion in der Bundesliga neu entfacht - und das, obwohl Weiser tatsächlich verletzt worden war.

"Lächerlich", "unsportlich", "zum Kotzen" - die Urteile in den sozialen Medien, in denen Weisers Schauspiel-Einlage beim 2:1 (1:0) der Berliner gegen Borussia Dortmund rasend schnell die Runde machte, waren eindeutig. Dass die Hertha selbst ein Bild von Weisers lädiertem Knöchels postete ("Schauspieleinlage?! Klar, und das ist auch nur Schminke..."), änderte daran nur wenig.

Dembélé hatte dem Berliner in der Nachspielzeit regelwidrig das Standbein weggetreten. Aber Weiser tat im Anschluss und vor den Augen von Schiedsrichter Robert Hartmann so, als wäre er von mehreren Blitzen gleichzeitig getroffen worden. Zu allem Überfluss verteidigte der 22-Jährige seine Aktion im "ZDF" damit, dass er das von dem BVB-Stürmer überhaupt erst gelernt habe.

Zoff zwischen Dárdai und Zorc?

"So einen Unsinn habe ich selten gehört", sagte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc der "Funke Mediengruppe" und sprach von einer "dümmlichen Aussage". Hertha-Trainer Pál Dárdai verteidigte seinen Spieler: "Da müssen wir nicht über Mitch reden, sondern über Dembélé. Wir haben Glück, dass er nicht im Krankenhaus liegt."

Neu war die Diskussion über eine Schauspiel-Einlage natürlich nicht. Deutschlandweit hatten sich die Fans in dieser Saison schon über RB Leipzigs Timo Werner aufgeregt, der beim 2:1 gegen Schalke 04 mit einer "echten" Schwalbe einen Elfmeter geschunden hatten. Schalkes Franco Di Santo fiel beim 2:4 bei Borussia Mönchengladbach ähnlich peinlich, aber ohne dass sich Schiedsrichter Manuel Gräfe täuschen ließ.

Hecking fordert Umdenken

Wie Weiser (und Dembélé) hatte Di Santo Anfang März die Gelbe Karte kassiert. Gladbachs Trainer Dieter Hecking geht das nicht weit genug. "Ich will anregen, dass wir Trainer da auf unsere Profis einwirken, die Schwalben zu unterlassen und wirklich nur noch bei Verletzungen liegen zu bleiben. Eine Unsitte", sagte der Coach der "Bild". Der frühere Schiedsrichter und heutige "Sky"-Experte Peter Gagelmann fordert ein Umdenken auf allen Ebenen: "Wir müssen die Spieler und Vereinsverantwortlichen dafür sensibilisieren, dass sie eine Vorbildfunktion haben."

Auch Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick wünscht sich "englische Verhältnisse auf dem Platz, mit mehr Fair Play". In England würde der Spieler, der zum Schauspieler wird, "von den eigenen Fans ausgepfiffen", sagte der RB-Chef bei Sport1. Nach der Kritik an Werner konnte sich Rangnick aber einen Seitenhieb Richtung Berlin nicht verkneifen: "Mitchell Weiser wird keine Schmähgesänge ertragen müssen, denn er spielt ja bei einem Traditionsklub."

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