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MLS 2017: Bigger, brighter, better?

Jubeln die Seattle Sounders auch in der neuen Saison?
Jubeln die Seattle Sounders auch in der neuen Saison?
Foto: © getty, Claus Andersen
03. März 2017, 15:50
sport.de
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In den USA freuen sich die Fans auf den Start der neuen Saison. Vorjahres-Sieger Seattle will erstmals in der Vereinsgeschichte den Titel verteidigen. Eine Premiere in der höchsten Spielklasse feiern zudem gleich zwei neue Teams. Dafür sind einige Altstars nicht mehr dabei. Was verspricht die neue Saison?

Fußball kann mitunter richtig wehtun: Unausgeglichener hätte das Liga-Finale zwischen Toronto und Seattle nicht ablaufen können. Der Sieger der Eastern Conference erwischte gleich den besseren Start und hätte früh in Führung gehen müssen. Doch das gefürchtete Sturmduo Altidore/Giovinco kämpfte vor heimischer Kulisse mit ungewohnter Ladehemmung. Ein deutliches Übergewicht von 19:3 Schüssen (7:0 davon auf das Tor) zeugte letztlich von einem fast einseitigen Spielverlauf.

Dennoch ging es am Ende torlos ins Elfmeterschießen. Die Sounders behielten die Nerven, Kapitän Brad Evans durfte schließlich den Pokal in den Nachthimmel von Toronto stemmen. Fußball kann manchmal eben ungerecht sein.

In der neuen Saison wollen es die Kanadier besser machen. Dabei vertraut Coach Greg Vanney nahezu auf dieselbe Mannschaft. Beim Meister aus Seattle sieht das schon anders aus: Gleich vier neue Akteure reihen sich in den Kader ein.

Die Hoffnungen liegen allerdings auf einem Sommer-Transfer, der nun erstmals die komplette Saison-Vorbereitung mitmachen konnte: Der uruguayische Nationalspieler Nicolás Lodeiro soll im Mittelfeld den nach Tschechien abgewanderten Andreas Ivanschitz ersetzen und das neue Herzstück des Meisters bilden. Zeigt sich das Team von Trainer Brian Schmetzer in der neuen Saison ähnlich kaltschnäuzig, stehen die Sounders auch 2017 ganz oben auf der Liste der Favoriten. Verteidigt Seattle den Titel, wäre die Premiere perfekt.

Bigger: Die MLS-Familie wächst

Eine Premiere feiern andere unterdessen schon jetzt. Gleich zwei Teams haben sich das Franchise der MLS für die Saison 2017 gesichert. Mit der Hinzunahme von Atlanta United im Westen und Minnesota United im Osten spielen nun elf Teams pro Conference gegeneinander.

Die jüngste Erweiterung der US-amerikanischen Profi-Liga ist dabei nur ein kleiner Teil eines großen Plans. 2018 sollen mit dem Los Angeles FC und einem Team aus Miami zwei weitere Kontrahenten dazustoßen. 2020 sollen erneut zwei Mannschaften folgen. Der Preis für die Eintrittskarte in die MLS? Rund 140 Millionen Euro. Somit kann sich die Liga sicher sein, nur finanzkräftige Partner ins Oberhaus zu locken. Geht der Master-Plan auf, gehört die MLS im Jahr 2022 zu den stärksten Ligen der Welt.

Brighter: Die Stars verlassen die Manege

Bis es soweit ist, müssen sich die Fans jedoch noch gedulden - und einige Abgänge beliebter Altstars verkraften. So wird man in Los Angeles sowohl Robbie Keane als auch Steven Gerrard schmerzlich vermissen. Selbst für Landon Donovan, der nach seinem Rücktritt 2014 im letzten Halbjahr nochmal auf den Rasen zurückkehrte, ist nun endgültig Schluss. Obendrein verließ Galaxy-Ikone A.J DeLaGarza nach acht Jahren den Verein und wechselte zum Liga-Konkurrenten Houston Dynamo.

Ob der Rekord-Champion (fünf Titel) für die neue Spielzeit gewappnet ist, wird sich im ersten Spiel gegen den FC Dallas zeigen. Die Texaner haben am Donnerstag das Viertelfinal-Rückspiel der CONCACAF-Champions League in Panama gegen Deportivo Árabe Unido mit 2:1 verloren. Das neue Galaxy wird die kleinsten Schwächen des Gegners in dieser Saison brauchen, wenn es um Zählbares mitspielen will. Etwaige Reisestrapazen der Texaner könnten da den Anfang machen.

Weitere prominente Verluste verzeichneten Impact de Montréal und New York City. In Kanada verabschiedete sich der Vorjahres-Halbfinalist von Stürmer-Legende Didier Drogba. Nach dessen Karriereende klafft nun eine enorme Lücke im Angriff, war der Ivorer doch in zwei Spielzeiten immerhin 22 mal erfolgreich.

In der Metropole an der Ostküste hat Frank Lampard die Schuhe an den Nagel gehängt. Auch der zweite Ex-Chelsea-Star war in der kurzen Zeit seines Schaffens in den USA mehr als erfolgreich. So torgefährlich wie in der vergangenen Saison (zwölf Tore in 19 Spielen) war "Lamps" zuletzt in der Saison 2012/2013.

Better: Youngster auf dem Vormarsch

Was macht die neue Saison in den Staaten also besser? Vor allem freuen sich die Fans nach dem Abgang der Altstars aus Europa auf neue, hungrige Spieler. Hierzu gehört Luciano Acosta von D.C. United: Der Argentinier kam im Sommer in die Hauptstadt und erspielte sich gleich einen festen Platz im Team. Nun will der offensive Mittelfeldspieler seine Scorer-Quote aufpolieren. 2016 kam der 22-Jährige immerhin auf acht Assists und drei Tore.

Die nächste große Versprechung der Liga ist Seattles Jordan Morris. "J-Mo" hat den Sprung von der Stanford University zu den Profis wie kein zweiter gemeistert und konnte in der letzten Saison mit 14 Treffern für die Seattle Sounders auftrumpfen. Zur Belohnung gab es die Auszeichnung zum besten Nachwuchsspieler des Jahres. Mit Morris wird definitiv auch in diesem Jahr zu rechnen sein.

So dürfen sich die Fans auf eine spannende Saison in den USA freuen. Der Startschuss in die MLS 2017 ist allerdings nur etwas für Frühaufsteher oder Nachteulen: Die Portland Timbers empfangen Neuling Minnesota United am Samstag um 03:30 Uhr (MEZ).

Gerrit Kleiböhmer

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