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Bayerns Stotterstart: Nur das Ergebnis passt

Carlo Ancelotti und seine Münchner setzten sich erst spät gegen den SC Freiburg durch
Carlo Ancelotti und seine Münchner setzten sich erst spät gegen den SC Freiburg durch
Foto: © getty, Matthias Hangst
21. Januar 2017, 10:46

Matchwinner Robert Lewandowski hat Rekordmeister Bayern München die 22. Herbstmeisterschaft gesichert. Die Leistung der Bayern war allerdings alles andere als meisterlich.

Als Robert Lewandowski dick eingepackt und mit Kapuze über dem Kopf durch die eiskalte Nacht zum Teambus stapfte, war von dem Matchwinner fast nur noch das Dauergrinsen im Gesicht zu sehen. Trotzdem erkannten die Fans den Torjäger, der Bayern München im Januar zur 22. Herbstmeisterschaft geschossen hatte - und feierten ihn nach dem 2:1 (1:1) zum Bundesliga-Auftakt ins neue Jahr bei Aufsteiger SC Freiburg lautstark mit "Lewa"-Rufen.

Doch bei aller Freude über seine Saisontore Nummer 13 und 14 wusste auch Lewandowski, dass die durchwachsene Leistung des Rekordmeisters am letzten Hinrunden-Spieltag im Breisgauer Gefrierschrank keinen Anlass zur Euphorie gab. "Ich hoffe, die Form geht noch nach oben", sagte Lewandoski, der durch seinen akrobatischen Treffer in der Nachspielzeit (90.+1) den sechsten Bayern-Sieg in Folge gesichert hatte.

"Drei Punkte sind drei Punkte"

"Es war am Ende ein bisschen Glück dabei. Wir mussten hart kämpfen um diese drei Punkte. Bei Minus acht, neun Grad ist es aber auch nicht so leicht zu spielen", äußerte der Pole, der vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwaldstadion bereits in der 35. Minute die frühe Freiburger Führung durch Jannik Haberer (4.) ausgeglichen hatte: "Aber drei Punkte sind drei Punkte - und dass wir gewinnen ist das Wichtigste."

Tatsächlich dürfen die FCB-Verantwortlichen nach dem Erfolg in Freiburg die Meisterfeier schon einmal planen. Schließlich holten die Münchner bislang in 86 Prozent der Fälle (18 von 21) nach dem Gewinn der Herbstmeisterschaft am Ende auch den Titel. Für Trainer Carlo Ancelotti spielte diese Statistik allerdings keine Rolle.

"Wir haben einfach nicht gut gespielt"

Der Italiener machte keinen Hehl daraus, dass er mit dem Auftritt seiner Schützlinge alles andere als zufrieden war. "Wir haben einfach nicht gut gespielt", gab Ancelotti, der Topstar Franck Ribéry zunächst auf die Bank gesetzt hatte, unumwunden zu: "Was mir gefallen hat, ist allerdings der Wille, der Charakter, den die Mannschaft gezeigt hat. Deshalb haben wir das Spiel am Ende doch noch gewonnen. Mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben, können wir also nicht zufrieden sein, aber mit dem Ergebnis."

Auch Philipp Lahm war anzumerken, dass ihn der Stotterstart ins neue Jahr nachdenklich machte. "Wir hatten uns das schon anders vorgestellt - nämlich besser Fußball zu spielen und nicht in Rückstand zu geraten", sagte der Kapitän: "Am Ende war es ein glücklicher Sieg. Uns fehlt noch ein bisschen der Rhythmus."

Im Gegensatz zu den Bayern hatten die Freiburger, die nach vier Partien ohne Pleite wieder eine Niederlage kassierten, keine Probleme beim Auftakt ins neue Jahr. Doch obwohl der Sport-Club einen Punkt verdient gehabt hätte, hakte Trainer Christian Streich die Begegnung schnell ab. "Ich ärgere mich nicht", sagte der Coach: "Man muss Bayern weglassen, das ist uninteressant. Wir müssen gegen andere Mannschaften Punkte für den Klassenerhalt holen."

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