Die Pittsburgh Steelers sind in den NFL-Playoffs eine Runde weiter. Dabei war der Sieg gegen die Miami Dolphins zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Besonders stark spielten Antonio Brown und Le'Veon Bell.
Über weite Teile des Spiels glich das Geschehen im Heinz-Field eher einer Tracht Prügel als einer Partie Football. Unfassbare 179 Yards hatten Bell und Brown auf dem Konto - nach dem ersten Viertel. So manchem Team gelingt derartiger Raumgewinn nicht mal in einer gesamten Partie. Folgerichtig gewann Pittsburgh die Begegnung am Ende auch mühelos.
Bereits im ersten Drive drückten die Gastgeber den Fuß mit aller Gewalt aufs Gaspedal: 5 Plays, 85 Yards und auf einmal fand Brown sich mit dem Ball in der Endzone wieder. Touchdown Steelers! Im Gegenzug gelang den Delfinen aus Florida nicht einmal das First Down - Ballbesitz für Pittsburgh.
Nur Field Goals für Miami
Und wieder kommandierte Quarterback Ben Roethlisberger seine Mannen über das ganze Feld und fand wieder seinen Lieblingsreceiver Brown für den zweiten TD - zur 14:0-Führung nach gerade einmal sieben gespielten Minuten. Immerhin sorgte Miami-Kicker Andrew Franks mit einem 38-Yard-Field-Goal für die ersten Punkte noch vor dem Ende des ersten Viertels.
Anstelle von Brown schritt nun aber Running Back Le'Veon Bell ins Rampenlicht. Zu Beginn des dritten Viertels führte "Big Ben" sein Team erneut in die Red Zone. Ein unfassbarer 26-Yard-Run in die Endzone wurde dem 24-Jährigen zwar aberkannt, zwei Plays später lief er das ovale Spielgerät aber trotzdem über die Goal Line.
Im Anschluss konnten die Dolphins erneut keinen tiefen Run starten und mussten sich erneut mit einem Field Goal aus 47 Yards begnügen. Dementsprechend ging es mit einer 20:6-Führung für die Steelers in die Kabine.
Roethlisberger am Knöchel verletzt
Nach dem Pausentee packte die Mannschaft von Head Coach Mike Tomlin das Spiel ein und machte noch eine Schleife drum. Ein FG von Chris Boswell und ein weiterer Bell-Besuch in der Endzone schraubten den Stand auf der Anzeigetafel auf 30:6 hoch. Im letzten Viertel schonten die Steelers ihre Superstars und spielten das Ganze routiniert runter.
Der erste und einzige Dolphins-Touchdown sechs Minuten vor dem Ende der Partie war nichts weiter als Ergebniskosmetik. Einziger Wehrmutstropfen für Pittsburgh: QB Roethlisberger erlitt spät im Spiel noch einen Schlag auf den Knöchel. Allerdings ist der 34-Jährige zuversichtlich: "Ich werde nächste Woche spielen."















