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Das "Kind der Bundesliga" kehrt zurück

Dirk Bauermann ist zurück in der Bundesliga
Dirk Bauermann ist zurück in der Bundesliga
Foto: © imago sportfotodienst
01. Januar 2017, 12:29

Ein großer Name kehrt in die Bundesliga zurück: Dirk Bauermann soll s.Oliver Würzburg zu einem Spitzenteam formen - diese Aufgabe ist dem einstigen Leverkusener und Bamberger Meistermacher nicht neu.

Er bezeichnet sich selbst gerne als "Kind der Bundesliga", nun kehrte der langjährige Bundestrainer Dirk Bauermann in die höchste deutsche Spielklasse zurück. Mit sofortiger Wirkung übernimmt der 59-Jährige den Posten des Cheftrainers bei s.Oliver Würzburg - mit dem klaren Auftrag, die Franken mittel- bis langfristig in der nationalen Spitzengruppe zu etablieren.

Eben diese langfristige Perspektive habe für Bauermann als Nachfolger des am Freitag entlassenen Trainers Doug Spradley gesprochen, teilte Würzburgs Geschäftsführer Gunars Baldonis auf der Homepage des Vereins mit. Auf den Neuen wartet viel Arbeit, bisher lief die Saison für den Verein alles andere als zufriedenstellend. Nach nur fünf Siegen aus 16 Spielen droht Würzburg als Tabellen-14. mit bereits sechs Punkten Rückstand auf die Playoff-Plätze die Meisterrunde früh aus den Augen zu verlieren.

Beeindruckende Titelsammlung

Da kommt einer wie Dirk Bauermann gerade recht. Der Name des gebürtigen Oberhauseners ist hierzulande vor allem mit den großen Erfolgen von Bayer Leverkusen und Brose Bamberg verbunden. 1990 holte Bauermann mit den Riesen vom Rhein erstmals das Double aus Meisterschaft und Pokal, bis 1996 blieb Leverkusen mit sieben Meistertiteln in der Bundesliga nahezu unschlagbar. 2005 und 2006 folgten zwei Meisterschaften mit Bamberg, in der Euroleague zogen die Franken mit Bauermann auf der Bank als erstes deutsches Team in die Runde der letzten 16 ein.

Auch in der Nationalmannschaft hinterließ Dirk Bauermann seine Spuren. Mit einem Dirk Nowitzki als unumstrittener Führungsfigur, mit Spielern wie Mithat Demirel und Demond Greene wurde die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes mit dem Trainer Bauermann unter anderem EM-Zweiter 2005 und qualifizierte sich für Olympia 2008 in Peking.

Vorstellung am Montag

Der Abschied von der Nationalmannschaft kam dann nicht unbedingt freiwillig. Durch das Engagement beim finanzstarken Bundesliga-Emporkömmling Bayern München wurde Bauermann im Sommer 2011 mehr oder weniger dazu gezwungen. Ligaführung und Verband hatten seinerzeit monatelang darüber gestritten, ob eine Doppelfunktion möglich sei, doch die Ligastatuten verhinderten es letztlich. So entschied sich Bauermann rückwirkend vom 1. Oktober 2010 für mindestens drei Jahre für das Projekt in München - das für ihn dann aber schon 2012 wieder beendet war.

Kurz vor dem Saisonstart trennten sich die Bayern damals überraschend von Bauermann, der den Verein 2011 zum Aufstieg und im Jahr darauf ins Play-off-Viertelfinale geführt hatte. Grund für die Trennung waren angeblich unterschiedliche Auffassungen zwischen Vereinsführung und Trainer in Bezug auf die Mannschaftsführung und die Trainingsarbeit. Nach seiner Demission in München arbeitete Bauermann in Litauen, Polen und Russland, zuletzt war er als Nationaltrainer für den Iran tätig.

In Würzburg erhält Deutschlands früherer "Trainer des Jahres" einen Vertrag bis 2020, am Montag wird er Vereinsangaben zufolge offiziell vorgestellt. Sein Debüt auf der Würzburger Bank gibt Bauermann zum Rückrunden-Auftakt am 6. Januar im Punktspiel bei der BG Göttingen.

16. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
MLP Academics Heidelberg
MLP Academics Heidelberg
Heidelberg
80
32
19
16
13
EWE Baskets Oldenburg
EWE Baskets Oldenburg
Oldenburg
78
21
23
17
17
20:00
Fr, 16.01.
Beendet
Bamberg Baskets
Bamberg Baskets
Bamberg
92
24
26
12
30
Fitness First Würzburg Baskets
Fitness First Würzburg Baskets
Würzburg
86
24
20
23
19
18:30
Sa, 17.01.
Beendet
MHP RIESEN Ludwigsburg
MHP RIESEN Ludwigsburg
Ludwigsburg
85
13
30
22
20
Telekom Baskets Bonn
Telekom Baskets Bonn
Bonn
86
21
14
27
24
18:30
Sa, 17.01.
Beendet
VET-CONCEPT Gladiators Trier
VET-CONCEPT Gladiators Trier
Trier
89
31
21
20
17
SKYLINERS
SKYLINERS
Frankfurt
84
21
28
22
13
20:00
Sa, 17.01.
Beendet
SC RASTA Vechta
SC RASTA Vechta
Vechta
83
14
28
19
22
ALBA BERLIN
ALBA BERLIN
ALBA
95
24
28
28
15
20:00
Sa, 17.01.
Beendet
Basketball Löwen Braunschweig
Basketball Löwen Braunschweig
Braunschweig
0
Science City Jena
Science City Jena
Jena
0
15:00
So, 18.01.
Hamburg Towers
Hamburg Towers
Towers
0
Ratiopharm Ulm
Ratiopharm Ulm
Ulm
0
15:00
So, 18.01.
NINERS Chemnitz
NINERS Chemnitz
Chemnitz
0
FC Bayern München
FC Bayern München
München
0
16:30
So, 18.01.
ROSTOCK SEAWOLVES
ROSTOCK SEAWOLVES
Rostock
0
SYNTAINICS MBC
SYNTAINICS MBC
Mitteld. BC
0
18:00
So, 18.01.
#MannschaftMannschaftSp.SNPunkteDiff.Pkt.
1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenMünchen151411283:107620728:2
2Fitness First Würzburg BasketsFitness First Würzburg BasketsWürzburg161151336:12845222:10
3ALBA BERLINALBA BERLINALBA161151363:122314022:10
4VET-CONCEPT Gladiators TrierVET-CONCEPT Gladiators TrierTrier151051337:1339-220:10
5Telekom Baskets BonnTelekom Baskets BonnBonn171071348:13321620:14
6Ratiopharm UlmRatiopharm UlmUlm15961218:11635518:12
7MHP RIESEN LudwigsburgMHP RIESEN LudwigsburgLudwigsburg15871262:1257516:14
8Bamberg BasketsBamberg BasketsBamberg15871326:12646216:14
9SKYLINERSSKYLINERSFrankfurt16881328:1336-816:16
10ROSTOCK SEAWOLVESROSTOCK SEAWOLVESRostock14771154:1161-714:14
11NINERS ChemnitzNINERS ChemnitzChemnitz15781328:13111714:16
12SYNTAINICS MBCSYNTAINICS MBCMitteld. BC15781258:1301-4314:16
13SC RASTA VechtaSC RASTA VechtaVechta15691277:1332-5512:18
14EWE Baskets OldenburgEWE Baskets OldenburgOldenburg166101335:13191612:20
15Science City JenaScience City JenaJena14591169:1259-9010:18
16Basketball Löwen BraunschweigBasketball Löwen BraunschweigBraunschweig154111170:1311-1418:22
17MLP Academics HeidelbergMLP Academics HeidelbergHeidelberg163131259:1362-1036:26
18Hamburg TowersHamburg TowersTowers122101000:1121-1214:20
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