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Tuchel trotz Personalsorgen zuversichtlich

Thomas Tuchel und Julian Nagelsmann treffen im direkten Duell aufeinander
Thomas Tuchel und Julian Nagelsmann treffen im direkten Duell aufeinander
Foto: © imago sportfotodienst
16. Dezember 2016, 08:48

Borussia Dortmund tritt am Freitag beim einzigen noch ungeschlagenen Team im deutschen Profifußball an. Nach dem Remis in Köln soll bei 1899 Hoffenheim ein Sieg her, um das Saisonziel der direkten Champions-League-Qualifikation nicht aus den Augen zu verlieren.

Der Humor ist Thomas Tuchel trotz der angespannten Personalsituation bei Borussia Dortmund nicht vergangen. "Wir reagieren mit einer Einserkette", witzelte der Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bei 1899 Hoffenheim am Freitagabend über die Engpässe in der Defensive.

Beim Tabellenvierten in Sinsheim muss Tuchel nicht nur in der Abwehr improvisieren, gleich neun Spieler fehlen den Dortmundern. Damit könnte Defensivspezialist Sven Bender bereits sein Comeback feiern. "Wenn alle gesund wären, würden wir das wahrscheinlich nicht machen. Aber jetzt müssen wir uns auch mal erlauben unvernünftig sein", so Tuchel über einen Einsatz des Nationalspielers, den seit dem Olympia-Finale in Rio de Janeiro Schmerzen im Fuß plagten; ein Knochenmarködem wurde diagnostiziert.

"Das ist ein Spiel, das das Beste aus uns herausbringt"

Trotz der angespannten Personalsituation bleibt Tuchel in seiner Zielformulierung offensiv. "Wir trauen uns zu, die Ersten zu sein, die Hoffenheim schlagen. Wir erwarten eine Mannschaft, die sehr aggressiv und sehr mutig agieren wird. Das ist ein Spiel, das das Beste aus uns herausbringt", sagte Tuchel.

Bislang waren die Auftritte des BVB in der Liga im Gegensatz zu den teils überragenden Leistungen in der Champions League eher durchwachsen. Mit nur drei Siegen aus den vergangenen neun Spielen blieben die Borussen weit hinter den Erwartungen zurück. Am vergangenen Samstag waren die Dortmunder durch das späte Tor von Marco Reus (90.) gerade noch zu einem 1:1 beim 1. FC Köln gekommen.

Platz sechs in der Tabelle und acht Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Bayern München sind die Folge. Vom Saisonziel will in der Ruhrmetropole dennoch niemand abweichen. "Ich wiederhole es gern: Unser Ziel ist die direkte Champions-League-Qualifikation", sagte Hans-Joachim Watzke unlängst im "Bild"-Interview.

Nagelsmann sieht "Schwächen" beim BVB

Doch gerade auswärts lassen die Borussen zu viel liegen, ganze acht Punkte holte das Tuchel-Team in sieben Begegnungen. Hoffenheims Trainer Julian Nagelsmann geht auch deswegen mit viel Selbstvertrauen in die Partie. "Ich habe mich auf die Schwächen konzentriert, es gibt verschiedene Lösungsansätze, dem BVB zu begegnen", sagte der 29-Jährige, der es mit seinem ehemaligen Mentor zu tun bekommt.

Tuchel hatte Nagelsmann während der gemeinsamen Zeit bei den Junioren des FC Augsburg auf den Weg zum Trainer gebracht. "Heiß bin ich schon, ihn zu schlagen, aber das hat mit der gemeinsamen Vergangenheit nichts zu tun", sagte Nagelsmann. Beim ersten Versuch in Dortmund war sein Team im Februar noch mit 1:3 gescheitert.

Tuchel lobte seinen früheren Schützling, er sei ein herausragender Trainer mit einer sehr guten Mannschaft. Einen Triumph will der 43-Jährige seinem Kontrahenten dennoch nicht gönnen.

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