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Hasenhüttl: "Das wirft uns nicht um"

Ralph Hasenhüttl kassierte mit RB Leipzig die erste Bundesliga-Niederlage
Ralph Hasenhüttl kassierte mit RB Leipzig die erste Bundesliga-Niederlage
Foto: © getty, Boris Streubel
11. Dezember 2016, 09:20

Ralph Hasenhüttl lächelte süffisant, einen Kommentar zu den Grüßen aus München verkniff sich der Trainer von RB Leipzig nach der ersten Saisonniederlage und dem Verlust der Tabellenführung aber. Dass Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef des FC Bayern, dem FC Ingolstadt für dessen völlig unerwarteten 1:0 (1:0)-Sieg gegen Hasenhüttls Leipziger Weißbier und Weißwürste versprochen hatte, verärgerte den Coach sichtlich.

"Es war klar, dass so ein Spiel irgendwann kommen würde, doch das wirft uns nicht um", behauptete er trotzig. So ein Spiel - das erste der Überraschungsmannschaft in der Bundesliga ohne Tor. Dazu die erste Pleite überhaupt - gegen das bisherige Schlusslicht und nach acht Siegen am Stück! Aber auch nach einer ernüchternden Vorstellung. Hasenhüttls schlechte Laune war verständlich.

Seiner Mannschaft fiel gegen die Dreier- bzw. Fünferkette der Hausherren um "Libero" und Torschütze Roger (12.) kein Mittel ein. "Wir sind nie in unser Umschaltspiel gekommen und haben kaum Chancen kreiert. Das war fußballerisch zu wenig", sagte der Coach über die schwache erste Halbzeit.

Fans schmähen "Schwalbenkönig" Werner

Sinnbild des Auftritts war Timo Werner. Nach seinem bundesweit diskutierten Faller gegen Schalke 04 wurde der Stürmer vom Gros der 15.200 Fans im ausverkauften Audi Sportpark als "Schwalbenkönig" geschmäht und ausgepfiffen, ihm gelang nichts. "Timo war nicht so frei", sagte Hasenhüttl, "er hatte es schwer, stand groß im Fokus, ist schön bearbeitet worden. Aber das ist eine Situation, in der er nicht darauf warten kann, dass er geschützt wird."

Dass Hasenhüttl die bittere Pille bei seiner alten Liebe Ingolstadt schlucken musste, die er im vergangenen Sommer nach drei überaus erfolgreichen Jahren im Unfrieden verlassen hatte, war ihm angeblich egal. "Niederlagen tun immer weh, ganz egal gegen wen", sagte er. Das unschöne, nicht jugendfreie Banner, das seine früheren Fans vor Spielbeginn präsentiert hatten, schmerzte ebenso.

Forsberg: "Einer dieser Tage"

Es war eben "einer dieser Tage", wie Emil Forsberg feststellte. Der schwedische Nationalspieler vergab in der hektischen Schlussphase die beste Ausgleichschance kläglich (88.). Auch er monierte, dass "der letzte Ball insgesamt nicht gut genug war". Die Gelb-Rote Karte gegen Ingolstadts Mathew Leckie (90.+4) half RB nicht mehr. "Kopf hoch", habe Hasenhüttl der Mannschaft anschließend im Kreis gesagt, gegen Hertha BSC könne sie es jetzt besser machen.

Der FCI knackte RB mit einer "herausragenden Gegneranalyse", wie der ehemalige RB-Profi Anthony Jung, der das Siegtor per Freistoß vorbereitet hatte, betonte. Kein Wunder: Trainer Maik Walpurgis kennt RB gut, noch vor Kurzem hat er dort hospitiert.

"Entscheidend", sagte er nach dem ersten Heimsieg seit Anfang April, sei aber die Umsetzung seines Plans durch das Team gewesen. Allen voran von Roger, der vorne traf, hinten fehlerfrei agierte und sich selbst nach seinem Tor verschmitzt als "Beckenbauer" bezeichnete.

"Wir haben Geschichte geschrieben", sagte der Brasilianer. Und jetzt? Weißwürstel, sagte Walpurgis erwartungsfroh, habe er noch nie gegessen. Und Weißbier? "Das gehört dazu, glaube ich."

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