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Meinung: Der Dino entflieht dem Jurassic Park

Der HSV hat wieder Grund zu jubeln
Der HSV hat wieder Grund zu jubeln
Foto: © imago sportfotodienst
09. Dezember 2016, 11:52
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Nach einem katastrophalen Saisonstart mit nur zwei Punkten in zehn Spielen ist der Hamburger SV wieder im Aufwind. Drei Partien ohne Niederlage weisen den Weg in Richtung Klassenerhalt. Jetzt können Markus Gisdol und Co. die Saison retten, meint unser Redakteur. 

Was waren das für HSV-Niederlagen im ersten Saisondrittel?! Darunter eine 0:4-Klatsche im heimischen Volkspark gegen Leipzig oder 0:3-Pleiten gegen Frankfurt und den 1. FC Köln. Schon am 6. Spieltag war mit Markus Gisdol ein neuer Coach an die Elbe gekommen. Der schnelle Erfolg blieb - wie schon in den letzten Jahren - aus. Doch jetzt stellt er sich ein. Seit drei Spielen sind die Rothosen ungeschlagen. Am vergangenen Spieltag besiegten sie mit dem SV Darmstadt 98 einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf mit 2:0. Der erste Sieg der Saison - Startschuss zu höheren Zielen?

Coach Gisdol spricht von "gelöster" Stimmung im Team. Das kommende Match gegen den FC Augsburg "ist eine große Chance für uns", meinte der 47-Jährige: "Wenn wir das Spiel gewinnen, können wir fast den direkten Anschluss an Augsburg schaffen."

Das ist zwar etwas optimistisch ausgedrückt, wenn man bedenkt, dass der HSV mit einem Dreier immer noch vier Zähler hinter dem FCA stünde. Doch die ungewohnte Euphorie, die Freude auf das kommende Match, ein Lachen auf dem Gesicht der gebeutelten Akteure - das ist ein ungewohnter, wie auch erfreulicher Anblick des Bundesligadinos. Schon zu Saisonbeginn gab es seltene Lichtblicke, wie bei der unglücklichen 0:1-Pleite gegen die Bayern. Doch jetzt belohnen sich die Hamburger sogar für gute Leistungen und könnten am Wochenende die direkten Abstiegsränge verlassen.

Stark im direkten Duell

Einen gehörigen Anteil daran haben allerdings auch die restlichen Abstiegskandidaten. Ingolstadt als Tabellenletzter spielt wie ein sicherer Absteiger, die Möglichkeiten des Tabellen-16. aus Darmstadt waren schon in der vergangenen Saison begrenzt. Auch gegen die restlichen Krisenteams wie Gladbach und Werder punktete der HSV immer. Wolfsburg hat er noch vor der Nase. In den direkten Duellen ist die Mannschaft mit der Raute auf der Brust immer stark - und wird sich auch deswegen durchbeißen.

Natürlich hoffen alle Beteiligten dabei auf den formstarken Michael Gregoritsch - aktuell wohl der größte Lichtblick im Kader. Im Derby gegen Bremen traf der Österreicher gleich doppelt, in Darmstadt erzielte er einen Treffer. Sein Stern geht vor Weihnachten auf. Wenn es so weitergeht, muss sich der HSV erst einmal keine Sorgen mehr um Stürmertore machen. Hier lag im ersten Saisondrittel eine große Schwäche der Hanseaten.

Rein sportlich betrachtet ist der Hamburger SV wieder in der Spur. Die erstarkte Moral wird dem Team zum Dreier gegen Augsburg verhelfen. Denn der Dino ist noch längst nicht reif für das Abstellgleis im Jurassic Park.

Florian Pütz

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1. FC Union Berlin
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