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Ex-HSV-Boss: "Kühne muss limitiert werden"

Bernd Hoffmann hat sich zu seinem Ex-Arbeitgeber geäußert
Bernd Hoffmann hat sich zu seinem Ex-Arbeitgeber geäußert
Foto: © imago sportfotodienst
30. Oktober 2016, 21:39
sport.de
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Zwischen 2003 und 2011 lenkte Bernd Hoffmann die Geschicke des HSV. Nach der bitteren Niederlage der Hamburger in Köln äußerte sich der 53-Jährige zum Geschehen und ließ kein gutes Haar an Investor Klaus-Michael Kühne.

Es sei damals durchaus eine richtige Entscheidung gewesen, "die Kapitalgesellschaft auszugliedern und sich den Gesellschafter Klaus-Michael-Kühne mit an Bord zu holen", sagte der Ex-HSV-Boss bei "Sky", "dafür kann jeder nur dankbar sein." Es würden allerdings "Dinge passieren, die einem Gesellschafter, der 11 und nicht 91 Prozent hat, nicht zustehen. Das ist suboptimal", betonte Hoffmann. 

Auch, dass sich Kühne einen sportlichen Berater an die Seite geholt habe, sei "völlig in Ordnung", sagte der ehemalige HSV-Lenker, schränkte jedoch ein: "Das Problem ist nur, wenn im Klub der Eindruck entsteht, die hätten was zu sagen." Dieser Eindruck sei zuletzt mehrfach entstanden, weil Volker Struth sich ausführlich zu verschiedenen Themen rund um das Volksparkstadion in der Presse äußerte. "Wenn Herr Struth ein halbseitiges Interview gibt und sagt, er habe nichts zu sagen, dann hat er schon was gesagt. Der Vorstandsvorsitzende muss klarmachen, dass er das Heft des Handelns in seinem Klub in der Hand hat."

Beiersdorfer ist gefordert

"Herr Kühne hat eine wichtige Rolle im Klub, aber in der Öffentlichkeit muss diese klar limitiert werden", mahnte Hoffmann, der den aktuellen Mann an der HSV-Spitze, Dietmar Beiersdorfer, in der Pflicht sieht. "Es muss eine rote Linie geben, über die nichts geht. Es muss klargemacht werden, dass hier nicht der Schwanz mit dem Hund wedelt, sondern andersrum."

Aber auch Beiersdorfer müsse unbedingt entlastet werden. "Alles auf einer Person abzuladen, das kann nicht funktionieren. Ich kenne keine Konstruktion, in der heutzutage ein Mensch alleine so etwas schultern kann", wunderte sich der 53-Jährige über die Aufgabenverteilung bei den Hanseaten. "Das muss im Team mit klaren Zuständigkeiten und verbindlichen Zielen geregelt werden. Ansonsten wird das nicht funktionieren."

Deshalb rät Hoffmann auch zu einer Umstrukturierung der Führung: "Aus meiner Sicht braucht man ein Tandem an der Spitze. Der HSV wird nicht umher kommen, sich da neu aufzustellen." 

Auch Ex-Trainer Thomas Doll schloss sich an. Der ehemalige Coach findet die Art und Weise, wie es zur Zeit beim Nordklub läuft, bedenklich. "Es ist jetzt wichtig, dass nicht alle komplett die Nerven verlieren. Es ist so eine Wucht in dem Verein und ich bin überzeugt, dass am Ende der Saison zwei andere Mannschaften hinter dem HSV stehen werden."

Beiersdorfer sei in sportlicher Verantwortung "großartig" gewesen. Er müsse zurück zu seinen Wurzeln. "Ich habe mir immer gewünscht, dass Didi Sportdirektor ist und einen ganz starken Mann an seiner Seite hat. Didi ist einfach ein überragender Sportdirektor, wenn er sich auf eine einzige Sache konzentriert."

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