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Hoffenheim 2.0: Bodenständig statt übermütig

Blickt zufrieden auf die bisherige Saison: Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp
Blickt zufrieden auf die bisherige Saison: Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp
Foto: © getty, Simon Hofmann
24. Oktober 2016, 09:03
sport.de
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Im Kraichgau wird dieser Tage wieder ein Fußball zelebriert, der erstaunlich nah an die bislang beste Bundesligazeit in der Geschichte der TSG 1899 Hoffenheim heranreicht. Neben dem FC Bayern München sind nur noch die Hoffenheimer in dieser Saison ungeschlagen.

Mit vier Siegen und vier Unentschieden aus den ersten acht Partien nimmt die TSG derzeit den vierten Tabellenplatz ein. Es ist seit der Aufstiegssaison 2008/2009, die bis heute die beste in der Bundesligazeit der Sinsheimer war, das stärkste Abschneiden. Klub-Mäzen Dietmar Hopp blickt entsprechend zufrieden zurück auf das letzte halbe Jahr und weiß genau, wer im Verein den wohl größten Anteil am sportlichen Wiederaufstieg bei 1899 Hoffenheim hat: "Julian (Nagelsmann, Anm. d. Red.) ist ein außergewöhnlicher Trainer und außergewöhnlich jung. Aber ich halte ihn auch für außergewöhnlich intelligent", ist die große Wertschätzung des Mäzen für den 29-jährigen Cheftrainer im "kicker"-Interview nicht zu übersehen.

Dietmar Hopp weiß, dass die Anstellung des jüngsten Bundesligatrainers aller Zeiten mit einem größeren Risiko verbunden war. Der Abstieg wurde zum Ende der letzten Saison sogar in Kauf genommen: "Es war nicht unbedingt damit zu rechnen, dass Julian das noch hinkriegt, weil die Situation doch sehr verfahren schien. Die realistischere Variante war, die Mannschaft kennenlernen, möglichst zusammenhalten und dann wieder aufsteigen." Die Anerkennung für Nagelsmann wurde spätestens mit dem Erreichen des Klassenerhaltes umso größer.

Dass die sportlichen Ambitionen nach dem Last-Minute-Klassenerhalt in der letzten Spielzeit nach den tollen ersten Monaten gestiegen sind, hält Dietmar Hopp für eine normale Entwicklung. Er selbst will die Euphorie dennoch etwas bremsen, hält einen einstelligen Tabellenplatz in diesem Jahr für realistisch und erstrebenswert.

Einstelliger Tabellenplatz als Ziel

Erinnerungen an die Herbstmeister-Saison 2008/2009 werden wach, als seine TSG im Jahr eins nach dem Aufstieg fulminant startete und letztlich "nur" Tabellensiebter wurde. "Wir müssen auf dem Boden bleiben. Ich rechne mit Platz neun und wäre damit sehr zufrieden. Julian wahrscheinlich nicht. Wenn wir Platz sieben schaffen würden, würde ich mich noch mehr freuen", verdeutlichte der Hoffenheimer Gesellschafter im "kicker".

Besonders erfreut zeigte sich Dietmar Hopp darüber dass das Konzept des gesamten Vereins, auf nachhaltige Arbeit und eine bestmögliche Jugendausbildung zu setzen, nach rund zehn Jahren deutlich erkennbare Früchte trägt. Mit Niklas Süle brachten die Kraichgauer ihren ersten deutschen A-Nationalspieler hervor, viele U20-Talente stehen bereits in der zweiten Reihe parat und drängen auf ihre Chancen. "Das ist die Bestätigung für unser Konzept", zeigt sich der 76-Jährige stolz über die erfolgreiche Nachwuchsarbeit.

Seine eigene Rolle im Verein relativiert der Milliardär und langjährige Großinvestor der TSG immer mal wieder. Auch jetzt meint Dietmar Hopp über seine eigene Rolle im Klub lediglich: "Ich sehe mich als Ehrenmitglied der TSG, das dafür gesorgt hat, dass daraus ein Wirtschaftsunternehmen wurde, in dem gewirtschaftet wird, wie man das als ordentlicher Kaufmann macht und in dem eine fantastische Jugendarbeit geleistet wird. Mäzen dürfen Sie mich nennen."

Nachfolge? Sohn Daniel steht bereit

Über eine Nachfolge hat sich Hopp, der aktuell weiterhin 94 Prozent der Stimmanteile im Klub sowie 99,99 Prozent der Kapitalaneile im Klub hält, bereits seine Gedanken gemacht. Für den 76-Jährigen steht fest, dass er den Klub weiterhin festhalten will: "Ich denke nicht im Entferntesten daran, etwas zu verkaufen", so Hopp, der gleichzeitig zum Thema Rückzug sagt: "Das kann schnell passieren. Auf jeden Fall wird es passieren. Ich habe einen sehr sportbegeisterten Sohn, Daniel, der Geschäftsführer des Eishockeyklubs Adler Mannheim ist. Er wird das übernehmen."

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