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Freiburg bleibt zu Hause eine Macht

Schon nach vier Minuten traf Freiburg durch Grifo zum entscheidenden 1:0
Schon nach vier Minuten traf Freiburg durch Grifo zum entscheidenden 1:0
Foto: © getty, Michael Kienzler
01. Oktober 2016, 17:23

Keine Party zum Jubiläum: Eintracht Frankfurt hat in seinem 1600. Spiel in der Bundesliga eine Pleite kassiert. Die Hessen unterlagen am sechsten Spieltag 0:1 (0:1) beim Aufsteiger SC Freiburg.

Der Sport-Club baute seine Rekordserie aus und feierte saisonübergreifend bereits den neunten Heimsieg in Folge. Die Frankfurter gingen nach drei Partien ohne Niederlage wieder als Verlierer vom Platz.

Vincenzo Grifo (4.) erzielte das entscheidende Tor für die Freiburger, die zuletzt vor über sieben Jahren zu Hause gegen Frankfurt verloren haben. Für Eintracht-Trainer Niko Kovač war die Niederlage eine Premiere - als Profi hatte der Kroate nie gegen Freiburg verloren.

Die 24.000 Zuschauer im ausverkauften Schwarzwald-Stadion mussten nicht lange auf die Führung der Gastgeber warten. Der Deutsch-Italiener Grifo erzielte nach Vorarbeit von Onur Bulut sein erstes Bundesligator. Ganz stark agierte in dieser Szene auch Schiedsrichter Marco Fritz (Korb). Der Unparteiische ließ einen Vorteil für den Sport-Club laufen und zeigte dem Frankfurter Innenverteidiger Jesus Vallejo Vallejo erst anschließend die Gelbe Karte für sein Foul am Freiburger Maximilian Philipp.

Mit der Führung im Rücken verlegten sich die Breigauer, die ohne Marc Oliver Kempf, Manuel Gulde, Marc Torrejon, Lukas Kübler und Havard Nielsen auskommen mussten, aufs Kontern. Die Eintracht machte das Spiel, Freiburg lauerte auf Chancen nach Ballgewinnen im Mittelfeld. Dabei lagen Tore auf beiden Seiten in der Luft, da die Defensivreihen nicht besonders stabil standen.

Rudelbildung in der zweiten Hälfte

Nach einer halben Stunde nahm der Druck der Gäste, bei denen Bamba Anderson, Guillermo Varela, Joel Gerezgiher, Slobodan Medojević und Marc Stendera fehlten, immer mehr zu. Die Freiburger verteidigten nur noch den Vorsprung und sorgten kaum noch für Entlastung. Richtig gute Möglichkeiten hatten die Hessen aber trotz ihrer optischen Überlegenheit nicht. Dennoch wäre eine Unentschieden zur Pause nicht unverdient gewesen.

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Freiburger auch in der Offensive wieder am Spiel teil. Philipp sorgte mit einem abgefälschten Distanzschuss für Gefahr (50.). Kurz darauf traf SC-Kapitän Mike Frantz die Latte (53.). In dieser Phase verdienten sich die Gastgeber die Führung nachträglich.

Danach kam Hektik auf, das Spiel wurde immer wieder durch Fouls unterbrochen. Referee Fritz hatte alle Hände voll zu tun, es kam mehrfach zu "Rudelbildungen". Fußball wurde bis zur 70. Minute kaum noch gespielt, Kampf war auf beiden Seiten Trumpf.

Beste Spieler aufseiten der Freiburger waren Frantz und Innenverteidiger Çağlar Söyüncü. Bei Frankfurt konnten Marco Fabian und Makoto Hasebe überzeugen.

Streich überglücklich: "Schlüssel war unbedingter Wille"

SCF-Coach Christian Streich zeigte sich nach dem neuerlichen Heimsieg glücklich und zufrieden. Der Trainer des SC Freiburg rannte im Vollsprint auf den Platz und fiel jedem um den Hals, der sich nicht schnell genug in Sicherheit bringen konnte. Auch Minuten später war Streich auf dem Weg in die Kabine noch vollkommen außer sich. Mehrfach zeigte der Coach die "Becker-Faust" und presste immer wieder Jubellaute heraus.

Als Streich eine knappe Stunde nach dem Abpfiff dann ganz ruhig vor die Journalisten trat, hatte der 51-Jährige eine einfache Erklärung für seinen Emotionsausbruch parat. "Die Mannschaft opfert sich auf. Das macht mich sehr glücklich, weil es mir auch Kraft gibt." Der Coach lobte: "Der Schlüssel zum Sieg war der unbedingte Wille. Das war nichts für Ästheten."

Streichs Gegenüber Niko Kovač war entsprechend bedient: "Wir waren in den ersten fünf Minuten nicht in der Partie", sagte der Eintracht-Trainer, der als Profi nie gegen den Sport-Club verloren hatte: "Und in der zweiten Hälfte haben wir uns den Schneid abkaufen lassen. Da war der Siegeswille bei Freiburg größer als bei uns. Unter dem Strich geht der Freiburger Sieg in Ordnung."

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