Der Einzug ins Viertelfinale von Guangzhou könnte sich doch nur als Strohfeuer entpuppen. Nach dem Lichtblick setzte es für Sabine Lisicki in Wuhan erneut eine herbe Klatsche.
Die Berlinerin, die dank einer Wildcard ins Hauptfeld rutschte, verlor gegen die Russin Ekaterina Makarova sang- und klanglos mit 1:6 und 2:6. Lisicki haderte dabei mal wieder mit ihrer einstigen Waffe - dem Aufschlag. Nur 50 Prozent der Ersten fanden den Weg ins Feld und auch 39 Prozent zweiter Aufschläge sind einfach nicht genug, um die Nummer 39 der Welt zu bestehen. Insgesamt konnte Lisiscki Makarova nur einmal den Aufschlag abknöpfen, ließ sich jedoch fünfmal selbst breaken.
Im vierten Vergleich mit der Russin kassierte die Deutsche bereits die dritte Pleite. Nur 2009 behielt sie in Los Angeles die Oberhand. In der zweiten Runde trifft Makarova nun auf die favorisierte Polin Agnieszka Radwanska.
Wenig Grund zum jubeln gab es auch für Olympiasiegerin Monica Puig, die gegen Roberta Vinci aus Italien den Kürzeren zog und die Schweizerin Timea Bacsinszky, die beim Stand von 3:6 und 3:4 gegen das zurzeit stark aufspielende US-Girl Louisa Chirico aufgab. Ähnlich erging es einer weiteren Eidgenössin: Belinda Bencic konnte ihr Match gegen Svetlana Kuznetsova nicht beenden.






