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Berlin: Dárdai und die Wundertüte

Pál Dárdai steht vor der neuen Saison vor einer anspruchsvollen Aufgabe
Pál Dárdai steht vor der neuen Saison vor einer anspruchsvollen Aufgabe
Foto: © imago sportfotodienst
28. Juli 2016, 14:38
sport.de
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Hertha BSC blickt unter Trainer Pál Dárdai mit Platz sieben auf die erfolgreichste Saison seit über sieben Jahre zurück. Ein Erfolg an dem man in der Hauptstadt auch zur neuen Spielzeit anknüpfen möchte. In der Euro-League-Quali gilt es jetzt erst mal die Hürde Brøndby IF zu meistern, um sich nach 2009 erstmals wieder für Europa zu qualifizieren.

Die Vorbereitung: Als bisher durchwachsen lässt sich die Vorbereitung der Hertha zusammenfassen. Nach einem einwöchigen Trainingslager in Bad Sarrow, in dem die körperlichen Grundlagen gelegt wurden, ging es für die Alte Dame wieder zurück in heimische Gefilde. In Berlin bereiten sich die Hauptstädter seit dem 12. Juli akribisch auf die neue Saison vor. Die bisherigen Leistungen in den Testspielen dürften Dárdai allerdings kaum zufrieden stellen.

Die beiden klaren Siege gegen die Amateurteams FC Schwedt (10:0) und den FSV Luckenwalde (5:0) taugen kaum als Standortbestimmung. Der letzte Test am vergangenen Samstag gegen Ehrendivisionär AZ Alkmaar lief hingegen wenig verheißungsvoll. Gegen die Niederländer setzte es eine klare 0:3-Niederlage. "Trotz müder Beine müssen wir besser auftreten und uns nur auf den Fußball konzentrieren. Besonders die erste Halbzeit war schlecht", resümierte ein sichtlich angefressener Coach anschließend.

Das Personal: Künftig soll Vier-Millionen-Euro-Neuzugang Ondrej Duda im Mittelfeld Regie führen. Der 21-Jährige ist auf lange Sicht als Stammkraft eingeplant und heizt den Konkurrenzkampf im zentralen Mittelfeld weiter an. Für die Spiele gegen Bröndby ist der slowakische EM-Fahrer aber noch keine Option, da der Stratege bereits in der diesjährigen Euro-League-Qualifikation für seinen alten Arbeitgeber Legia Warschau aktiv war. 

Duda dürfte aber nicht der letzte Neuzugang des potenziellen Euro-League-Teilnehmers sein. Der Grund: Gerade am Ende der Saison ging Berlin auch aufgrund der dünnen Personaldecke etwas die Luft aus. Eine weitere mögliche Verstärkung befindet sich aber bereits seit Dienstag im Trainingsbetrieb. Für eine Woche gastiert der 19-Jährige Brasilianer Allan vom FC Liverpool bei den Herthanern, um sich für ein Leihgeschäft zu empfehlen. Auch auf der Torhüterposition tobt noch ein spannender Konkurrenzkampf zwischen dem lange verletzten Thomas Kraft und Rune Jarstein. "Beide haben sehr gut trainiert, beide hätten es verdient", kommentierte Dárdai kürzlich in der "B.Z." das Rennen um die Nummer eins. Aufgrund der starken Rückrunde dürfte der Norweger aber favorisiert sein.

Die Baustellen: Nach einer Schwächephase zum Ende der letzten Saison warnt der Cheftrainer bereits vor dem drohenden Schlendrian: "Es gibt keine Ausreden. Wenn du kommst, musst du Tore machen und vorbereiten, blutige Augen haben und dem Trainer mit starken Szenen auf den Sack gehen", ließ Dárdai verlauten. Auch müsse man sich vor allem im Spiel nach vorne steigern: "Wir müssen unser Umschaltspiel verbessern und in der roten Zone, also zentral im Angriffsdrittel, viel mehr Abschlüsse und Tore hinkriegen", so der 40-Jährige Ungar.

Nur 42 Tore erzielten Vedad Ibišević und Co. an den vergangenen 34. Spieltagen. Keine Top-8-Mannschaft traf seltener. Immerhin lichtet sich mittlerweile das Lazarett. John Anthony Brooks und Peter Pekarík nahmen nach überstanden Verletzungen zuletzt weider das Training auf. Ein weiteres wichtiges Signal: Leistungsträger Pjer Skjelbred verlängerte kürzlich bis 2019. 

Das Fazit: Im Kern verfügt die Hertha über eine eingespielte Mannschaft, die in der Sommerpause sämtliche Leistungsträger halten konnte. Dennoch ist die Personaldecke weiterhin dünn. Bei einer erfolgreichen Qualifikation für Europa dürfte man aber nochmals auf dem Transfermarkt aktiv werden.

Ob es allerdings gelingen wird, die erfolgreiche vergangene Spielzeit zu wiederholen, hängt maßgeblich von Trainer Dárdai ab. Nur wenn es der Ungar schafft, seine Mannschaft zur Kompaktheit der ersten beiden Saisondrittel zurückzuführen, ist der Hauptstadt-Klub wieder ein Kandidat für das internationale Geschäft. Ob Hopp oder Top: Die Hertha ist in dieser Saison eine echte Wundertüte.

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