"Er ist Gott. Er ist der König Schwedens", hatte Nationalmannschaftskollege Jimmy Durmaz im Vorfeld der EM über den schwedischen Mega-Star Zlatan Ibrahimović gesagt. Gänzlich unantastbar scheint der Angreifer nach den bislang enttäuschenden Leistungen bei der Endrunde in Frankreich jedoch nicht mehr zu sein.
Schwedens Nationalspieler Albin Ekdal vom Hamburger SV hat den 34-Jährigen dafür kritisiert, nach der 0:1-Schlappe im zweiten Gruppenspiel gegen Italien nicht zu den Fans gegangen zu sein, um sich für deren Unterstützung zu bedanken. "Als Kapitän sollte er das vielleicht tun", sagte Ekdal und ergänzte: "Ich selbst habe mich entschieden, mich zu bedanken, was andere tun, dazu müssen sie selbst Stellung nehmen. Ich kann nicht sagen, warum sie das tun."
Ibrahimović war nach sehr diskreter Vorstellung gegen die Squadra Azzurra nach dem Abpfiff sofort in die Kabine gestürmt und hatte die Fans der Tre Kronor keines Blickes gewürdigt.
Schweden hat vor dem abschließenden Vorrundenspiel gegen Belgien erst einen Zähler auf dem Konto. Den Skandinaviern droht das Aus. Ibrahimović selbst wartet weiter auf seinen ersten Treffer bei seiner letzten EM.











