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Sweep! Bamberg macht den Sack zu!

Bamberg ist Deutscher Meister 2016
Bamberg ist Deutscher Meister 2016
Foto: © getty, Getty Images
12. Juni 2016, 16:46

Die Brose Baskets Bamberg haben im Schnelldurchgang ihren achten Meistertitel geholt. Das Team von Trainer Andrea Trinchieri gewann das dritte Finalspiel in der Bundesliga gegen ratiopharm Ulm 92:65 (38:37), entschied die best-of-five-Serie mit 3:0 für sich und schloss die Play-offs ohne Niederlage ab.

Spielverlauf und Wendepunkt: Nachdem Per Günther die Partie mit dem 2:0 für die Gäste aus Ulm eröffnet hatte, kamen die Bamberger schnell in ihr Spiel: Nicolo Melli und MVP Brad Wanamaker waren die Hauptakteure, die für eine 14:6-Führung zur Mitte des ersten Viertels sorgten. Mit der Sirene des ersten Spielabschnitts traf Ulms Chris Babb aus der Ecke zum 17:25 aus Sicht der Schwaben.

Die blieben auch nach der Viertelpause weiter an den Gastgebern dran und hatten überhaupt kein Interesse an einem Saisonabschluss in Bamberg. 2:07 Minuten vor der Halbzeit holte sich Raymar Morgan erst den Offensivrebound und markierte dann den 34:34-Ausgleich. Kurzzeitig brachte Günther seine Mannschaft sogar in Führung, aber die Hausherren in der ausverkauften Brose Arena konnten mit einem knappen 38:37-Vorsprung in die Kabine gehen.

Nach dem Seitenwechsel zeigte vor allem einer, was einen Shooter ausmacht: Darius Miller versenkte zwei Dreier, Patrick Heckmann kurz darauf noch einen weiteren und plötzlich lagen die Bamberger wieder mit zehn Zählern vorne (51:41, 25.). Als kurz darauf dann noch Janis Strelnieks und Ex-Ulmer Daniel Theis Dreier fliegen ließen, lagen die Brose Baskets auf einmal mit 17 Punkten in Führung (61:44, 28.). Vor dem Schlussviertel war beim Stand von 65:49 ein Kraftakt der Ulmer nötig, um den Bambergern noch einmal gefährlich zu werden.

Aber dazu kam es nicht mehr: Als Wanamaker mit sechseinhalb Minuten auf der Uhr von außen einnetzte, führten die Hausherren erstmals mit mehr als 20 Zählern (75:54, 34.), und auch wenn die Ulmer zu keinem Zeitpunkt Kampfgeist oder Einsatz vermissen ließen, waren die Franken nun endgültig auf die Meisterstraße eingebogen. Den Schlusspunkt unter die Saison 2015/2016 in der Beko BBL setzte Ulms Joschka Ferner, der wenige Sekunden vor dem Ende den 92:65-Endstand besorgte.

Zahlen, bitte: Die Dreierquote machte den Unterschied: 48 Prozent und 14 Treffer standen bei Spielende für die Bamberger in der Statistik, nur fünf Dreier bei 24 Prozent Trefferquote für Ulm.

Die Spieler der Partie: Auch im letzten Spiel war es Finals-MVP Darius Miller, der dem Spiel mit 19 Zählern seinen Stempel aufdrückte – am Ende standen für ihn in der Finalserie unfassbare 84,2 Prozent von der 6,75-Meter-Marke zu Buche (16/19 Dreier).

Die Deutschen: Bambergs Daniel Theis (zwölf Zähler) und Elias Harris (zehn Punkte) feierten nicht nur den Sieg, sondern auch jeweils ihre zweite Meisterschaft in Bamberg.

Historisches: Mit der achten Meisterschaft der Vereinsgeschichte ziehen die Brose Baskets in der Liste der Bundesligachampions mit ALBA BERLIN gleich; Rekordmeister sind die Bayer Giants Leverkusen mit 14 Titeln seit dem Start der Bundesliga 1966/67 (werden die Meisterschaften davor mitgezählt, steht zudem der USC Heidelberg mit neun Titeln vor Berlin und Bamberg).Allerdings holten Berlin und Bamberg ihre ersten acht Erfolge jeweils in nur elf Jahren (Berlin: 1997 bis 2008, Bamberg: 2005 bis 2016) und damit schneller als jeder andere Klub der Bundesligageschichte.

Perfekte Playoffs: Die Brose Baskets haben als fünftes Team der 50-jährigen Bundesligageschichte perfekte Playoffs ohne Niederlage gespielt. Das gelang zuvor nur Leverkusen (1992, 1994) und Berlin (1998, 2002). Und die Bamberger haben von diesen fünf Teams mit der höchsten durchschnittlichen Punktedifferenz gewonnen. In den acht Playoff-Partien hatten sie am Ende im Schnitt 23,4 mehr Zähler auf dem Scoreboard als der Gegner (211 Punkte insgesamt) – und siegten damit deutlicher als der bisherige Spitzenreiter Leverkusen, der 1992 mit 19,8 Punkten im Schnitt gewann.

Die Stimmen: "Ulm war ein starker Gegner in der Finalserie, wir mussten wirklich an das eingemachte gehen. Ich hab eine Gruppe von außergewöhnlichen Spielern, jedes Spiel hat uns ein anderer von ihnen gepushed. Ich glaube es ist heute ein würdiges Ende dieser tollen Saison für uns." Andrea Trinchieri (Headcoach Brose Baskets)

"Herzlichen Glüclkkwunsch an Bamberg zu deutschen Meisterschaft. Wir haben heute wieder sehr gut dagegen gehalten und kämpferisch voll überzeugt. Im dritten Viertel war der Rückstand dann einfach zu groß. Wir haben als Mannschaft in den Playoffs voll überzeugt, ich habe sogar schon mal das Wort phantastisch für die Leistung verwendet. Dennoch ist Bamberg der verdiente Meister und ich freue mich jetzt schon auf die neue Saison." Thorsten Leibenath (Headcoach ratiopharm ulm)

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Telekom Baskets Bonn
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Ratiopharm Ulm
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Ulm
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Heidelberg
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