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4:1! Die Bullen weiter ohne Probleme

Vier Mal hatten die Münchener im dritten Finalspiel Grund zu Jubeln
Vier Mal hatten die Münchener im dritten Finalspiel Grund zu Jubeln
Foto: © imago sportfotodienst
19. April 2016, 21:58

Der gnadenlos effektive Topfavorit Red Bull München kann den Champagner für seine erste Meisterfeier kalt stellen. Dem Vorrundensieger der DEL fehlt nach dem 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) im dritten Playoff-Finale gegen die Grizzlys Wolfsburg nur noch ein Sieg zum Titelgewinn.

Das Team um Rekordtorjäger Michael Wolf kann sich bereits am Freitag (19:30 Uhr) zum vierten deutschen Meister aus München krönen - nach dem MTV 1922, dem EC Hedos 1994 und den Barons 2000.

Ulrich Mauer mit seinem ersten Playoff-Tor seit sechs Jahren (11.), US-Verteidiger Jeremy Dehner mit seinem dritten Finaltreffer (30.), der Däne Mads Christensen in Überzahl (52.) und Jason Jaffray (60.) ins leere Tor waren vor 6.142 Zuschauern im ausverkauften Olympia-Eisstadion - darunter Bundestrainer Marco Sturm - für die Bayern erfolgreich, die erst vor sechs Jahren in die DEL aufgestiegen waren. Tim Hambly (57.) gelang mit Wolfsburgs erstem Powerplaytor im 14. Anlauf das zwischenzeitliche 1:3.

Außenseiter Wolfsburg, zum zweiten Mal nach 2011 im Finale, wartet dagegen weiter auf seinen ersten Endspielsieg. Schon vor fünf Jahren scheiterten die Niedersachsen gegen die Eisbären Berlin, ohne ein einziges Spiel zu gewinnen. Nur beim ersten Finalsieg der Klubgeschichte am Freitag in eigener Halle ginge das Werksduell zwischen dem Brause-Klub und dem VW-Team weiter.

Urgestein Maurer kommt zu Endspieldebüt

Wolfsburg musste ohne Stürmer Sebastian Furchner, in der Hauptrunde mit 22 Toren und 22 Assists bester Scorer der Grizzlys, und Verteidiger Robert Bina auskommen. Beide hatten beim 4:5 am Sonntag Oberkörperverletzungen erlitten, genauere Angaben machten die Niedersachsen nicht. "Man merkt, dass einige wichtige Spieler nicht dabei sind", sagte Sturm bei "ServusTV", "das Tempo ist nicht so hoch." Bei München fehlte Nationalspieler Frank Mauer, im Halbfinale gegen die Kölner Haie fünffacher Torschütze, verletzt. Dafür kam EHC-Urgestein Maurer, seit dem Aufstieg 2010 in München, zu seinem ersten Endspieleinsatz.

Der 31-Jährige setzte gleich ein Ausrufezeichen, als er einen Schuss von Matt Smaby von der blauen Linie zum 1:0 für die Gastgeber abfälschte. "Das freut mich für ihn, das gibt ihm Selbstvertrauen und ist für uns sehr wichtig", sagte der verletzte Mauer. Anders als beim Offensivspektakel zwei Tage zuvor in Wolfsburg spielten beide Teams wieder taktisch sehr diszipliniert und ließen sich wenig Zeit und Raum - wie beim Münchner 2:1 nach Verlängerung im ersten Spiel. Nach dem Rückstand wurden die Grizzlys aktiver, aber das erste Powerplay verstrich ohne zählbaren Erfolg.

Eis-Schach statt Wild-West-Hockey

Auch im zweiten Drittel hieß es weiter: Eis-Schach statt Wild-West-Hockey. Die defensivstärksten Mannschaften der DEL neutralisierten sich weitestgehend, Torchancen waren selten. Nachdem die Grizzlys auch im zweiten Überzahlspiel erfolglos geblieben waren, nutzten die Bullen eiskalt einen Konter zum 2:0 - nach starker Vorarbeit von Steve Pinizzotto traf Dehner.

München hielt sich in Unterzahl zunächst weiter schadlos: Auch bei seinem zwölften und 13. Powerplay der Finalserie fand Wolfsburg kein Rezept gegen Wolf und Co., erst im 14. Versuch gelang der Treffer. In der letzten Minute stellte Jaffray aber den alten Abstand wieder her und machte alles klar.

44. Spieltag
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Kölner Haie
Kölner Haie
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1
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1
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Löwen Frankfurt
Löwen Frankfurt
Frankfurt
4
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Di, 27.01.
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Augsburger Panther
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Augsburg
2
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1
1
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
1
1
0
0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Fischtown Pinguins
Fischtown Pinguins
Bremerhaven
2
0
1
1
0
Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys Wolfsburg
Wolfsburg
3
0
1
1
1
19:30
Di, 27.01.
n.V.
Beendet
ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
Ingolstadt
4
0
3
1
Dresdner Eislöwen
Dresdner Eislöwen
Dresden
1
1
0
0
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Iserlohn Roosters
Iserlohn Roosters
Iserlohn
1
0
1
0
Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
2
1
0
1
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Straubing Tigers
Straubing Tigers
Straubing
3
1
1
1
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg
1
0
0
1
19:30
Di, 27.01.
Beendet
Schwenninger Wild Wings
Schwenninger Wild Wings
Schwenni.
3
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EHC München
EHC München
München
1
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Di, 27.01.
Beendet
#MannschaftMannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
1Kölner HaieKölner HaieKölner Haie443103811168:11256101
2Adler MannheimAdler MannheimMannheim4426131121156:1045289
3ERC IngolstadtERC IngolstadtIngolstadt4425321400176:1225485
4EHC MünchenEHC MünchenMünchen4425211312149:1113884
5Straubing TigersStraubing TigersStraubing4426111510153:1233083
6Fischtown PinguinsFischtown PinguinsBremerhaven4420311811137:136170
7Eisbären BerlinEisbären BerlinBerlin4417421722143:140367
8Grizzlys WolfsburgGrizzlys WolfsburgWolfsburg4418201833132:123964
9Nürnberg Ice TigersNürnberg Ice TigersNürnberg4417202113138:147-959
10Schwenninger Wild WingsSchwenninger Wild WingsSchwenni.4416032230122:135-1357
11Augsburger PantherAugsburger PantherAugsburg4412321953124:154-3054
12Iserlohn RoostersIserlohn RoostersIserlohn4411322512106:140-3446
13Löwen FrankfurtLöwen FrankfurtFrankfurt4411202623106:169-6342
14Dresdner EislöwenDresdner EislöwenDresden44511334086:180-9423
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#NamePenaltyTore
1Eisbären BerlinLiam Kirk030
2ERC IngolstadtRiley Barber026
Kölner HaiePatrick Russell026
4Nürnberg Ice TigersSamuel Dove-McFalls022
5Straubing TigersNick Halloran020