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DEL-Endspurt: Großes Zittern beim Meister

Auch die Adler Mannheim müssen noch um die Playoffs kämpfen
Auch die Adler Mannheim müssen noch um die Playoffs kämpfen
Foto: © getty, Stuart Franklin
03. März 2016, 14:10

Meisterschaftskampf oder viel zu früher Urlaub? Mit Spannung geht die Deutsche Eishockey Liga in ihr finales Hauptrunden-Wochenende. In Mannheim geht die Angst um.

Wenn am Freitag und Sonntag die abschließenden beiden von 52 Spieltagen ausgetragen werden, kämpfen noch vier Teams um den Hauptrunden-Sieg und fünf um die verbliebenen drei Playoff-Plätze. Erleichterung oder Enttäuschung wird sich bei den Clubs breitmachen, auch Meister Adler Mannheim kann noch das frühzeitige Saisonende ereilen.

Immerhin vier Zähler trennen Mannheim von Rang elf, der den Eishockey-Profis keine Chance mehr auf die Titelverteidigung lassen würde. Ob das für ein sicheres Gefühl ausreicht? "Das ist eine gute Frage. Wir haben eine bewegte Saison mit vielen Aufs und Abs gespielt. Aber wir wollen jetzt positiv nach vorn schauen", sagte Geschäftsführer Daniel Hopp. Gegen den unmittelbaren Konkurrenten Straubing hat der Champion ein erstes Endspiel, es folgt noch ein Auftritt beim DEL-Rekordmeister Berlin.

Druck schon seit "drei, vier Spielen"

"Wenn wir ehrlich sind, haben wir doch schon in den letzten drei, vier Spielen Druck gehabt", versuchte Kapitän Marcus Kink zu beruhigen. Mit der ersten Playoff-Runde (Platz sieben bis zehn) müssen sich die Adler ohnehin begnügen, die Chance auf die direkte Qualifikation für das Viertelfinale ist schon dahin. "Wir stehen als Club zusammen. Auch ich will das positiv begleiten", sagte Hopp, der kürzlich seinen topbesetzten Kader scharf kritisiert hatte.

Am Mittwoch verspielte Mannheim beim 3:4 gegen Iserlohn die Vorentscheidung, Hopp haderte über die "ärgerliche Niederlage". Manager Teal Fowler wird wie gegen die Sauerländer auch das Duell mit Straubing nicht aus unmittelbarer Nähe verfolgen können. Nach einer Kritik an den Schiedsrichtern wurde er für den Innenraum gesperrt.

Haie und Straubing ebenfalls auf der Kippe

Anders als Mannheim (8. Platz/73 Punkte) muss sich Vorjahresfinalist ERC Ingolstadt (7./76) keine Gedanken mehr um einen Platz unter den Top Ten machen. Viel auf dem Spiel steht für die Straubing Tigers (9./72) und die Kölner Haie (10./71). Die Hamburg Freezers (11./69) und rechnerisch selbst noch die Augsburger Panther (12./66) könnten und wollen ihnen die Playoff-Plätze noch wegnehmen. "Selbst unser Busfahrer wusste, worum es heute ging", betonte Freezers-Coach Serge Aubin nach dem 3:2 im Penaltyschießen gegen Krefeld am Mittwoch.

Für die Kölner gewinnt das emotionale Derby gegen die Düsseldorfer EG am Freitag noch einmal an Brisanz. Ausgerechnet der große rheinische Rivale könnte den Kölnern einen Strich durch die Rechnung machen. Die DEG hat die vor Saisonbeginn höher gehandelten Mannheimer und Haie hinter sich gelassen und kann bereits für das Viertelfinale planen.

Spitzenteams kämpfen um Heimvorteil

"Ich glaube, das ist nicht selbstverständlich", erklärte DEG-Coach Christof Kreutzer. "Man sieht, dass die Liga so eng ist wie selten zuvor, dass es sehr, sehr schwierig ist für alle Mannschaften, in die Playoffs zu kommen."

Für die DEG (4./84) geht es wie für die anderen Spitzenteams noch um den Heimvorteil im Viertelfinale. Der Hauptrunden-Sieg ist für den achtfachen Meister nur noch theoretisch möglich. Tabellenführer EHC München (1./90) hat die besten Karten, als bestes Vorrunden-Team in die Playoffs zu starten. Den Spitzenrang werden die ambitionierten Bayern vermutlich mit Iserlohn (2./88) und Berlin (3./86) unter sich ausmachen. Und mit welchen Titelfavoriten geht es dann weiter? "Die Playoffs sind ein gewisser Neustart", meinte Eisbären-Trainer Uwe Krupp.

42. Spieltag
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  • Tabelle
Adler Mannheim
Adler Mannheim
Mannheim
0
Grizzlys Wolfsburg
Grizzlys Wolfsburg
Wolfsburg
0
19:30
Do, 22.01.
Straubing Tigers
Straubing Tigers
Straubing
0
Löwen Frankfurt
Löwen Frankfurt
Frankfurt
0
19:30
Fr, 23.01.
Schwenninger Wild Wings
Schwenninger Wild Wings
Schwenni.
0
Kölner Haie
Kölner Haie
Kölner Haie
0
19:30
Fr, 23.01.
EHC München
EHC München
München
0
Fischtown Pinguins
Fischtown Pinguins
Bremerhaven
0
19:30
Fr, 23.01.
Dresdner Eislöwen
Dresdner Eislöwen
Dresden
0
Iserlohn Roosters
Iserlohn Roosters
Iserlohn
0
19:30
Fr, 23.01.
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin
Berlin
0
ERC Ingolstadt
ERC Ingolstadt
Ingolstadt
0
19:30
Fr, 23.01.
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg
0
Augsburger Panther
Augsburger Panther
Augsburg
0
19:30
Fr, 23.01.
#MannschaftMannschaftSp.SOTPENOTPEToreDiff.Pkt.
1Kölner HaieKölner HaieKölner Haie412903711159:1045595
2Adler MannheimAdler MannheimMannheim4124121121148:994981
3EHC MünchenEHC MünchenMünchen4124211211139:1013880
4ERC IngolstadtERC IngolstadtIngolstadt4123321300167:1184979
5Straubing TigersStraubing TigersStraubing4123111510141:1162574
6Fischtown PinguinsFischtown PinguinsBremerhaven4119311701130:126466
7Eisbären BerlinEisbären BerlinBerlin4116421522139:133664
8Grizzlys WolfsburgGrizzlys WolfsburgWolfsburg4117101733124:117759
9Nürnberg Ice TigersNürnberg Ice TigersNürnberg4116201913132:138-656
10Schwenninger Wild WingsSchwenninger Wild WingsSchwenni.4115032030116:127-1154
11Augsburger PantherAugsburger PantherAugsburg4111321753120:148-2851
12Iserlohn RoostersIserlohn RoostersIserlohn411032231299:133-3443
13Löwen FrankfurtLöwen FrankfurtFrankfurt41920252394:162-6836
14Dresdner EislöwenDresdner EislöwenDresden41511304082:168-8623
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#NamePenaltyTore
1Eisbären BerlinLiam Kirk029
2ERC IngolstadtRiley Barber026
Kölner HaiePatrick Russell026
4Nürnberg Ice TigersSamuel Dove-McFalls020
5Adler MannheimNicolas Mattinen118
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