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Bundesliga: Derby-Fieber & Abstiegskampf

Hitzige Atmosphäre garantiert: Das Revierderby steht an
Hitzige Atmosphäre garantiert: Das Revierderby steht an
06. November 2015, 13:29

Derbys im Revier und am Rhein - der 12. Spieltag der Bundesliga steht ganz im Zeichen zweier Westschlager.

"Die Luft wird knistern", sagte Borussia Dortmunds Trainer Thomas Tuchel vor dem 147. Ruhrgebietsgipfeltreffen zwischen dem BVB und Schalke. Der Coach freut sich auf sein erstes Spiel mit den Schwarz-Gelben gegen den Revierrivalen. Auch im Rheinland richtet sich der Fokus der Fans auf ein Lokalduell: Bayer Leverkusen empfängt den 1. FC Köln.

In Dortmund ist die Borussia gegen den FC Schalke 04 im heimischen Stadion klarer Favorit. Tuchel hat mit seiner BVB-Tormaschine erst ein Pflichtspiel in der laufenden Saison verloren und lässt sein Team einen begeisternden Offensivfußball spielen. Alleine in den letzten fünf Partien trafen Reus, Aubameyang und Co. 22 Mal ins Netz.

Breitenreiter spannt seine Mannen vor den Pflug

Im gleichen Zeitraum erzielte Schalke lediglich fünf Tore. Die "Knappen" konnten im Gegensatz zum Erzrivalen, der 4:0 gegen den FK Qäbälä gewann, am Donnerstag in der Europa League nicht den vorzeitigen Einzug in die letzte Runde feiern. Nach zuvor vier Partien ohne Sieg blieb auch im Auswärtsspiel bei Sparta Prag (1:1) das erhoffte Erfolgserlebnis aus. Bleibt die Hoffnung, dass im Derby der Knoten platzt. "Die Jungs werden alles geben. Und wenn wir nicht gewinnen, werden wir ihnen wenigstens den Rasen umpflügen", kündigte S04-Coach André Breitenreiter an.

Ob Kölns Trainer Peter Stöger mit dem Spielfeld in Leverkusen ähnliche Pläne hat, ist nicht überliefert. Seine Mannschaft ist bei Bayer 04 ebenfalls nur Außenseiter. "Leverkusen ist gefährlich im Offensivspiel. Sie haben Spieler, die mit ihrer Schnelligkeit das Eins-gegen-Eins suchen und Spiele entscheiden können", erklärte der Österreicher. "Trotzdem sind sie in der Defensive verwundbar."

Baustelle Abwehr

In der Tat ist das Verteidigen des eigenen Tores aktuell nicht gerade die Stärke der Werkself. In der Champions League musste Leverkusens Schlussmann Bernd Leno zuletzt in zwei Partien gegen AS Rom siebenmal hinter sich greifen und auch in der Bundesliga gab es in den vergangenen zwei Begegnungen fünf Gegentreffer für Bayer 04.

Gerade einmal drei Tore kassierte der FC Ingolstadt in sechs Bundesliga-Auswärtspartien. Mit dem Spiel bei Borussia Mönchengladbach wartet nun eine ganz schwere Aufgabe auf den FCI. Die "Fohlen" haben unter Interimstrainer André Schubert sechsmal in Serie in der Liga gewonnen. Mit einem weiteren Sieg würde Schubert den Trainer-Startrekord in der Bundesliga von Otto Rehhagel einstellen.

"König Otto" siegte 1995 nach seinem Amtsantritt bei Bayern München zum Saisonstart siebenmal. Die Münchner, die am Mittwoch den Arsenal FC mit 5:1 aus der Allianz Arena schossen, empfangen am Samstag den VfB Stuttgart. VfB-Trainer Alexander Zorniger erklärte vor der Partie gegen den souveränen Tabellenführer: "Man sollte keine Angst haben, dafür gibt es keinen Grund, aber ein Stück weit Demut."

Abstiegskampf in Augsburg

Die Schwaben stecken mit aktuell zehn Punkten genau wie das in der Europa Leauge siegreiche Schlusslicht FC Augsburg und Werder Bremen, die am Sonntag direkt aufeinandertreffen, mitten drin im Abstiegskampf. Um sich aus diesem zu befreien, hat 1899 Hoffenheim vor dem vergangenen Spieltag einen prominenten Trainer verpflichtet: Huub Stevens. Nach dem 0:0 in Köln will der neue Coach nun im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt seinen ersten Sieg feiern.

Auch in Darmstadt steht am Samstag ein Fußball-Lehrer im Mittelpunkt. Bruno Labbadia kehrt mit dem Hamburger SV zu seinem Heimatverein zurück. "Ich gehe da als HSV-Trainer hin und will drei Punkte", sagte er vor dem Spiel und machte deutlich, dass er für Sentimentalitäten keine Zeit habe.

20. Spieltag
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1. FC Köln
1. FC Köln
1. FC Köln
0
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
Wolfsburg
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Fr, 30.01.
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
E. Frankfurt
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Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
Leverkusen
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Sa, 31.01.
RB Leipzig
RB Leipzig
RB Leipzig
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1. FSV Mainz 05
1. FSV Mainz 05
Mainz 05
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15:30
Sa, 31.01.
SV Werder Bremen
SV Werder Bremen
SV Werder
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Bor. Mönchengladbach
Bor. Mönchengladbach
M'gladbach
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15:30
Sa, 31.01.
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
Hoffenheim
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1. FC Union Berlin
1. FC Union Berlin
Union Berlin
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15:30
Sa, 31.01.
FC Augsburg
FC Augsburg
Augsburg
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FC St. Pauli
FC St. Pauli
St. Pauli
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15:30
Sa, 31.01.
Hamburger SV
Hamburger SV
Hamburger SV
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FC Bayern München
FC Bayern München
FC Bayern
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18:30
Sa, 31.01.
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
Stuttgart
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SC Freiburg
SC Freiburg
Freiburg
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15:30
So, 01.02.
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
BVB
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1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
Heidenheim
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17:30
So, 01.02.
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC Bayern19162172:165650
2Borussia DortmundBorussia DortmundBVB19126138:172142
3TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim19123440:221839
4RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig19113537:251236
5VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart19113536:261036
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen18102635:251032
7SC FreiburgSC FreiburgFreiburg1976631:32-127
8Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt1976639:42-327
91. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin1966724:30-624
101. FC Köln1. FC Köln1. FC Köln1955928:32-420
11Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach1955923:32-920
12VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg19541028:41-1319
13FC AugsburgFC AugsburgAugsburg19541022:36-1419
14Hamburger SVHamburger SVHamburger SV1846817:27-1018
15SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder1946921:37-1618
161. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 0519361021:32-1115
17FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli19351117:32-1514
181. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim19341217:42-2513
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1FC Bayern MünchenHarry Kane621
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