Die Dallas Cowboys tendieren dazu, ihren Franchise Tag für die kommende NFL-Saison auf ihren Star-Receiver anzuwenden.
Executive Vice President Stephen Jones sagte am Montag am Rande der NFL Scouting Combine in Indianapolis/Indiana, dass die Cowboys stark dazu "tendieren", den Franchise Tag auf George Pickens anzuwenden, der erstmals in seiner Karriere Free Agent werden würde. Und er sei sich der möglichen Konsequenzen dieses Schritts durchaus bewusst.
Jones wurde gefragt, ob das Team Bedenken habe, Pickens mit diesem Schritt zu verärgern, schließlich neigen Spieler, die mit dem Franchise Tag belegt werden, gerne mal dazu, dann dem Offseason-Programm eines Teams fernzubleiben. Jones jedoch sah dies eher gelassen.
"Es geht einem schon durch den Kopf", sagte er. "Ich meine, viele der Spieler, die wir mit dem Franchise Tag belegt haben, haben an allem teilgenommen - allen voran Dak Prescott. Er hat zwei Jahre lang unter dem Tag gespielt und hat nie etwas verpasst. Hoffentlich wird das auch hier der Fall sein."
Noch keine Verhandlungen über neuen Vertrag
Wie jedes Team haben auch die Cowboys bis zum 3. März Zeit, den Franchise Tag zu vergeben. Bei Pickens war dies jedoch seit längerer Zeit zu erwarten, schließlich hat es laut mehreren Medienberichten bis heute keine Diskussionen mit Pickens' Agenten David Mulugheta über einen langfristigen Vertrag gegeben. Und zum jetzigen Zeitpunkt, nur rund zwei Wochen vorm Start der Free Agency, erscheint es unwahrscheinlich, dass sich jener auf ernsthafte Verhandlungen einlassen würde.
Der Franchise Tag für Wide Receiver wird in der kommenden Saison rund 28 Millionen Dollar wert sein, wie "Over The Cap" veranschlagt. Die Cowboys haben derzeit Cap Space von rund -24 Millionen Dollar und müssen in jedem Fall noch ihre Hausaufgaben machen, bevor das neue Liga-Jahr am 11. März beginnt. Genügend Stellschrauben haben sie jedoch in den Verträgen ihrer Spieler, um letztlich im grünen Cap-Bereich ins neue Jahr zu gehen.
Pickens war erst zur vergangenen Saison via Trade von den Pittsburgh Steelers nach Dallas gekommen und hat mit 93 Receptions für 1429 Yards und neun Touchdowns auf Anhieb seine mit Abstand beste NFL-Saison hingelegt.







