Durch das 2:2 von Borussia Dortmund bei RB Leipzig geht der FC Bayern mit einem Acht-Punkte-Polster in den Bundesliga-Klassiker am Samstag (18:30 Uhr). Dennoch hat Lothar Matthäus vor dem BVB-Duell eine Warnung für die Münchner parat.
Beim Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt sah lange alles nach einem souveränen Sieg des FC Bayern aus - spätestens als Harry Kane mit seinem zweiten Tor des Tages in Minute 68 das 3:0 erzielte.
Aber: Die Eintracht - oder die nachlässigen Bayern, je nachdem, wie man es sieht - machten die Partie doch noch einmal spannend. Am Ende retteten die Münchner ein 3:2 ins Ziel.
Bayern-Legende Lothar Matthäus sieht in diesem Laissez-faire-Stil durchaus ein Muster. "Am Samstag gegen Frankfurt, davor schon einige Male in der Bundesliga und auch im DFB-Pokal in Wiesbaden hatte man die Spiele eigentlich sicher in der Hand, hat dann aber einen oder zwei Gänge zurückgeschaltet", kritisierte der Rekordnationalspieler in seiner Kolumne für "Sky."
BVB gegen FC Bayern "nicht unbedingt Außenseiter"
Ein bisweilen zu lockeres Agieren komme zwar vor, so Matthäus. "Es darf aber nicht passieren, wenn es darauf ankommt. Im Pokalspiel in Leverkusen und im Achtelfinale der Champions League darf man sich solche Nachlässigkeiten nicht erlauben", warnte er die Münchner: "Gegen Frankfurt oder im Pokal in Wiesbaden ist es gutgegangen, aber man sollte so etwas nicht zu oft herausfordern."
Der FC Bayern dürfe "nicht mit dem Feuer spielen", betonte der Weltmeister von 1990 auch mit Blick auf den Bundesliga-Klassiker bei Borussia Dortmund am Samstag (18:30 Uhr, live im sport.de-Ticker). "Der BVB könnte mit einem Sieg auf fünf Zähler herankommen, und danach sind noch neun Spiele zu spielen", rechnete Matthäus vor.
Spiele der BVB so wie in der zweiten Hälfte des Hinspiels in der Allianz Arena sei die Elf von Niko Kovac "nicht unbedingt Außenseiter", so Matthäus.
Der frühere Weltfußballer geht aber fest davon aus, dass "diese Bayern-Mannschaft mit diesen Persönlichkeiten, mit dieser Atmosphäre im Team, mit dieser Kompaktheit und mit dieser Spielfreude" die Meisterschaft "nicht mehr aus der Hand geben" wird. "Ich glaube, dass die Dortmunder das auch wissen."






























