Borussia Dortmund steht vor den wichtigsten beiden Partien der laufenden Saison. Am Mittwochabend steht zunächst das Playoff-Rückspiel in der Champions League an, bei dem unbedingt der Einzug in das Achtelfinale fixiert werden soll. Drei Tage später kommt dann der FC Bayern zum Bundesliga-Klassiker in den Signal Iduna Park. Die letzte Chance für den BVB, dem Spitzenreiter noch einmal ernsthaft auf die Pelle zu rücken.
Deutschlands Rekordnationalspieler Lothar Matthäus glaubt durchaus daran, dass Borussia Dortmund am Samstagabend (ab 18:30 Uhr) ihre Gelegenheiten bekommen werden, den FC Bayern zu schlagen.
"Wenn Dortmund so spielt wie in der zweiten Halbzeit im Hinspiel in München, könnte ich mir vorstellen, dass der BVB im Klassiker gegen Bayern am Samstag nicht unbedingt der Außenseiter sein muss. Der BVB könnte mit einem Sieg auf fünf Zähler herankommen, und danach sind noch neun Spiele zu spielen", schrieb der 64-Jährige in seiner "Sky"-Kolumne.
Das Hinspiel im Oktober gewann der FC Bayern mit 2:1, es sollte bis heute die letzte Bundesliga-Niederlage für die Schwarz-Gelben bedeuten.
Für Matthäus steht aber auch fest, dass das prestigeträchtige Spitzenspiel gegen den Rekordmeister nur das zweitwichtigste Spiel für den BVB in dieser Woche sein wird.
Matthäus rechnet mit offensiverem BVB gegen den FC Bayern
"Für die Borussia ist das Playoff-Rückspiel in Bergamo eindeutig wichtiger. Dort geht es um das Weiterkommen in der Champions League und um viel Geld. Ich würde mich zunächst voll auf Bergamo konzentrieren, und so wird es auch Niko Kovac machen", ist sich der Weltmeister von 1990 sicher, dass Dortmund am Mittwoch keinerlei Rücksicht auf den Bundesliga-Klassiker wird nehmen können.
Bei Atalanta geht es ab 18:45 Uhr um den Achtelfinal-Einzug, das Hinspiel in der letzten Wochen hatte der BVB mit 2:0 für sich entschieden.
Er nach dem Rückspiel in Italien werde sich laut Matthäus herauskristallisieren, wie die Dortmunder zu Hause gegen die Münchner antreten könnten. Der TV-Experte kann sich dabei aber durchaus vorstellen, "dass es Kovac gegen Bayern etwas offensiver angehen wird, so wie in der Schlussphase in Leipzig, als sich die eingewechselten Julian Brandt und Karim Adeyemi empfohlen haben."






























