Mick Schumacher geht in seiner Motorsport-Karriere mit dem Wechsel in die US-amerikanische IndyCar-Serie neue Wege. Formel-1-Ikone Bernie Ecclestone bewertet im Gespräch mit RTL/ntv und sport.de die Entscheidung des 26-Jährigen - und spricht eine Warnung aus.
"Es ist gut, dass er die Formel 1 jetzt hinter sich gelassen hat", sagte Ecclestone über Schumacher. "Sein Name war ein Nachteil in der Formel 1. In Amerika und der IndyCar macht der Name keinen Unterschied. Da geht es für ihn nur um das Gewinnen. Aber große Hilfe darf er da nicht erwarten. Alle wollen gewinnen. Aber wir hoffen, dass er die Meisterschaft holt."
Schumacher war 2021 und 2022 in der Formel 1 wenig erfolgreich für Haas gefahren. Danach hatte er sein Stammcockpit in der Motorsport-Königsklasse verloren. Zuletzt fungiert er lediglich noch als Reserve- und Simulatorfahrer für Mercedes.
In der IndyCar-Serie wagt er nun einen Neustart. Alles in allem laufe die Eingewöhnung "gut", erklärte Schumacher zuletzt gegenüber "Autoweek".
Nun gehe es aber darum, alles zusammenzufügen - und genau an dieser Stelle gibt es noch eine Hürde. "Im Moment geht es vor allem um das Vokabular, das sehr anders ist. Die Metriken sind schon sehr unterschiedlich. Statt über Meter, reden wir über Yards und Fuß und solche Sachen. Das ist für mich im Moment ziemlich hart", gab Schumacher zu.
IndyCar statt Formel 1: Viele Dinge sind "sehr neu" für Mick Schumacher
Viele Dinge seien "sehr neu" für ihn, gab er zu. "Aber ich bin sehr neugierig und daran interessiert, diese Sachen zu lernen."
Schumacher betonte, der IndyCar sei nicht aus Mangel an Alternativen zustande gekommen. "Ich habe diese Entscheidung getroffen, weil es mich interessiert hat. Hier in Amerika zu fahren, macht Spaß. Ich bin mir sicher, dass ich eine gute Zeit haben werde."
Zuletzt absolvierte der Deutsche die offiziellen Testfahrten auf dem Sebring International Raceway. Die Saison startet am 1. Mai mit dem Rennen in St. Petersburg.


