Bleibt er langfristig oder kommt es zur Trennung? Borussia Dortmund wartet nach wie vor auf die Zukunftsentscheidung von Abwehrchef Nico Schlotterbeck. Klar ist: Für einen Verbleib des 26-Jährigen streckt sich der BVB finanziell gewaltig.
"Wir haben Nico attraktive Zahlen präsentiert. Ich möchte das aber öffentlich nicht weiter ausführen, weil ich finde, dass sich das nicht gehört", sagte Klub-Boss Carsten Cramer bei "Bild-TV".
Der neue Sprecher der BVB-Geschäftsführung ergänzte mit Blick auf Schlotterbecks Situation: "Es steht dem Spieler frei, für sich selbst die beste betriebswirtschaftliche Lösung herbeizuführen. Wir kennen unseren Rahmen, werden nichts Verrücktes machen. Auch wenn wir natürlich schon bereit sind, für Nico eine besondere Lösung zu finden. "
Die Wahrscheinlichkeit eines Schlotterbeck-Verbleibs in einer Prozentzahl ausdrücken wollte Cramer nicht. "Mathematik war nie meine Stärke", sagte er. "Es macht keinen Sinn, hier mit irgendwelchen Prognosen um die Ecke zu kommen. Ich bleibe zuversichtlich. Nico vermittelt mir nicht das Gefühl, dass die Zuversicht unbegründet ist."
Schlotterbecks Vertrag beim BVB ist zwar noch bis 2027 datiert, in den kommenden Wochen wird beim 23-maligen Nationalspieler aber eine Grundsatzentscheidung erwartet.
BVB: "Keine Neuigkeiten" im Schlotterbeck-Poker
Sollte sich Schlotterbeck gegen eine langfristige Zusammenarbeit mit den Dortmundern entscheiden, müsste ihn der BVB im Sommer verkaufen, um noch eine Ablöse zu generieren.
Angeblich kann Schlotterbeck bei den Schwarz-Gelben zum Top-Verdiener mit dann bis zu 14 Millionen Euro pro Jahr aufsteigen. Zudem winkt ihm wohl die Kapitänsbinde.
Vor dem Klassiker gegen den FC Bayern am Samstag (18:30 Uhr) wird es nicht zu einer Entscheidung kommen. "Wenn das so wäre, wäre das natürlich ein guter Plan. Aber so weit ist es nicht. Wir haben da keine Neuigkeiten, die ich berichten kann - nicht heute und auch nicht morgen", sagte BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl am Wochenende bei "Sky".





























