Bei den Formel-1-Testfahrten in Bahrain wird noch keins der elf Teams sein wahres Speed-Potenzial offengelegt haben. Mercedes und McLaren sollen das muntere "Tarnen und Täuschen"-Spiel allerdings klar angeführt und auf die Spitze getrieben haben.
Die Formel-1-Experten sind sich einig: Wenn die Ampeln in Melbourne am 08. März zum ersten Rennstart des Jahres ausgehen, werden George Russell und Kimi Antonelli im schnellsten Wagen sitzen. Mercedes geht als großer Favorit in das erste Rennen, dem Motor sei dank.
Wie schnell die Silberpfeile wirklich sein werden, lässt sich aber nur vermuten, denn: Laut Angaben des britischen Fachportals "The Race" hat Mercedes seine Tempo-Hosen bei den Testfahrten in Bahrain nicht mal ansatzweise runtergelassen. Dem Bericht zufolge haben Toto Wolff und Co. noch "signifikante Pace" in der Hinterhand. Zu sehen sein werde diese erst beim Großen Preis von Australien.
Auch McLaren hat bei Formel-1-Tests nur geblufft
Neben Mercedes hat sich "The Race" zufolge auch McLaren einen durchaus großen Bahrain-Bluff erlaubt. Die amtierenden Konstrukteurs-Weltmeister haben bei den Tests demnach auf eine äußerst konservative Motoreneinstellung gesetzt, die die gesamte Power des Mercedes-Aggregats nicht mal annähernd ausschöpfte.
Was das genau in Zehnteln pro Runde bedeutet, bleibt aber auch in diesem Fall abzuwarten. Unbestritten ist, dass sowohl Mercedes als auch McLaren ganz vorne mit dabei sein werden, wenn in Melbourne die ersten Punkte der Saison vergeben werden.
Was die Experten und Insider ebenfalls unisono glauben: Direkt im Windschatten der beiden genannten Teams befinden sich Ferrari und Red Bull Racing, wobei die Mehrheit die Roten aktuell noch ein bisschen stärker beurteilt.
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Nach den vier Top-Teams kommt erst mal nicht viel. Mit großem Abstand folgen dem Vernehmen nach Alpine und Haas in der Nahrungskette. Erst dann folgen die restlichen Teams, wobei vor allem Aston Martin wohl den größten Speed-Nachteil haben wird.





