Sportlich war Lewis Hamiltons erste Formel-1-Saison mit Ferrari ein Reinfall - für den Briten wie für die Scuderia. Wenigstens aus Marketing-Sicht scheint die F1-Ehe zwischen dem Rekordchampion und Ferrari eine Erfolgsstory zu sein.
Lewis Hamilton und Ferrari - das war 2025 auf der Strecke eine große Enttäuschung. Der Brite kam im roten Renner nie wirklich auf Touren, beendete die Fahrer-WM weit hinter seinem Stallrivalen Charles Leclerc nur auf Rang sechs.
Immerhin: Aus wirtschaftlicher Sicht hat sich der Hamilton-Deal für Ferrari offenbar gelohnt. Zur Beweisführung hat "Sponsorlytix" allein den ersten "X"-Post Hamiltons im Ferrari-Rennoverall herangezogen und mittels KI und Algorithmen ermittelt, welchen Markenwert das Bild für die neun Ferrari-Sponsoren auf dem Rennanzug generiert hat: In Summe 412.000 Dollar.
"Jede Logo-Platzierung auf Lewis' Ausrüstung liefert einen enormen Mehrwert und zeigt die Synergie zwischen der Social-Media-Präsenz von Athleten und den Teamsponsoren", schreibt "Sponsorlytix".
Ferrari verzeichnete für 2025 im Rennbereich ein Wachstum bei den Einnahmen, was die Italiener auf "neue Sponsorenverträge zurückführen, die Ferraris Attraktivität im Rennsport unterstreichen".
Ferrari in der Formel 1 weit abgeschlagen
Sponsoring, kommerzielle und Markenerlöse haben laut Ferraris Finanzbericht 820 Millionen Euro erreicht, ein Wachstum von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hamilton dürfte daran seinen Anteil haben.
Auf den Strecken dieser Welt hinkten der Superstar und Ferrari 2025 dagegen hinterher. In 24 Grands Prix gelang den Roten kein einziger Sieg, einzig beim Sprintrennen in China stand Hamilton ganz oben.
In der Konstrukteurs-WM rutschte Ferrari vom zweiten auf den vierten Rang ab, lag unterm Strich 435 Punkte hinter McLaren. Selbst Red Bull, das mit Max Verstappen praktisch nur ein Punkte-Eisen im Feuer hatte, landete vor Ferrari. Verstappen (421) fuhr alleine mehr Zähler ein, als Leclerc und Hamilton zusammen (398).


