Geht eine Formel-1–Ära ihrem Ende entgegen? Altmeister Fernando Alonso könnte der Motorsport-Königsklasse am Saisonende den Rücken kehren.
Ein Formel-1-Abschied des inzwischen 44 Jahre alten Spaniers sei laut "Marca"-Journalist Marco Canseco "sehr wahrscheinlich", sollte Aston Martin auch in diesem Jahr in der wichtigsten Rennserie der Welt hinterherfahren.
"Nur wenn der AMR26 am Ende mit den Besten, Mercedes, McLaren, Red Bull und Ferrari, auf Augenhöhe konkurriert und um Pole-Positions und Siege kämpft, dann würde ich darauf wetten, dass er seine Reise in der F1 um ein weiteres Jahr verlängert", schrieb Canseco mit Blick auf Alonsos Zukunftspläne.
Dass sich Aston Martin von sich aus gegen ein Weiter so mit Alonso entscheidet, ist laut Canseco "unwahrscheinlich". Der Formel-1-Routinier sei "unter fast allen Bedingungen" eine halbe Sekunde schneller als Teamkollege Lance Stroll, liefere weiterhin "Glanzleistungen" ab und sei daher "unantastbar" in seinem Team, so der Journalist.
Droht Aston Martin ein hartes Formel-1-Jahr?
Zumindest in den zurückliegenden Testfahrten in Bahrain deutete sich an, dass Aston Martin ein hartes Formel-1-Jahr droht. Es hagelte einen Rückschlag nach dem anderen, intern soll es schon mächtig gekracht haben. Vieles spricht also für einen Alonso-Abschied.
"Man braucht Zuverlässigkeit und man braucht Räder, die sich drehen. Wir haben es noch nicht geschafft, die Räder so viel drehen zu lassen, wie wir wollen. Man lernt mit jeder Runde dazu, und jede Runde, die man nicht fährt, muss man nachholen, daher ist es kein fantastischer Start", bekannte Ex-Teamchef Mike Krack, inzwischen Chief Trackside Officer des Rennstalls.
Er ergänzte: "Wir sind uns bewusst, dass wir nicht auf dem Niveau der anderen sind, aber alles ist neu. Wir haben einen neuen Antrieb, ein neues Getriebe und eine neue Aufhängung. Wir müssen uns konzentrieren, unsere Probleme angehen und sie einzeln lösen."


