Die Dallas Cowboys haben sich mit einem ihrer besten Offensivspieler der vergangenen NFL-Saison auf eine Vertragsverlängerung geeinigt.
Wie das Team am Wochenende vermeldete, haben die Cowboys den Vertrag von Running Back Javonte Williams um drei Jahre verlängert. Der Deal soll mehreren Medienberichten zufolge ein Gesamtvolumen von 24 Millionen Dollar haben, von denen 16 Millionen Dollar garantiert sein sollen. Genaue Einzelheiten sind jedoch noch nicht bekannt.
Ohne diesen Schritt wäre Williams nach nur einer Saison in Dallas Free Agent geworden und hätte mit allen Teams der Liga verhandeln können.
Williams war ursprünglich ein Zweitrundenpick der Denver Broncos im Draft 2021 und legte eine gute Rookie-Saison hin. Anschließend jedoch warf ihn eine schwere Knieverletzung in der Saison 2022 zurück. In den folgenden zwei Jahren blieb er danach ebenfalls blass, sodass er im vergangenen Jahr bei den Cowboys landete und dort unter einem Prove-it-Deal für gerade mal drei Millionen Dollar spielte.
Williams ein Schnäppchen?
Dieser Schritt jedoch zahlte sich offenkundig aus, Williams lief für 1201 Yards und elf Touchdowns, womit er seine Produktion der Jahren 2023 und 2024 fast komplett übertraf, als er in der Summe für 1287 Yards und sieben Touchdowns gelaufen war.
Und dennoch ist Williams für die Cowboys mehr oder minder ein Schäppchen, da sein durchschnittliches Jahresgehalt in Höhe von acht Millionen Dollar lediglich Rang 16 unter allen Running Backs der Liga einnimmt, gleichauf mit D'Andre Swift von den Chicago Bears.
Für die Cowboys ist dies der erste Dominostein, der in dieser Offseason gefallen ist. Der Fokus dürfte nun auf Wide Receiver George Pickens liegen, der vermutlich schwieriger zu einer Vertragsverlängerung zu bewegen ist, vor allem vorzeitig. Er gilt als einer der besten Receiver auf dem Markt und dürfte nach Marktpreis bezahlt werden wollen. Daher gilt er auch als klarer Kandidat für den Franchise Tag, der noch bis zum 3. März vergeben werden kann.







