Nicht nur Franziska Preuß verabschiedete sich bei den Olympischen Winterspielen am Samstag von der großen Biathlon-Bühne. Mit Dorothea Wierer bestritt ein weiterer Superstar der vergangenen Jahre seinen letzten Wettkampf.
Mit einem überzeugenden fünften Platz im olympischen Massenstart verabschiedete sich Wierer am Samstag in die Biathlon-Rente.
"Es war ein wunderschöner Moment, ich hatte diese ganze Zuneigung der Fans nicht erwartet. Es war schön, meine Familie und Freunde dort zu sehen. Es war ein besonderer Moment, ich glaube, es hätte nicht besser enden können. Ich hatte das zwar erwartet, aber nicht so viel. Es war ein großartiger Moment", kommentierte Wierer ihren emotionalen Abschied in Antholz bei "Fondo Italia".
Die 35-Jährige hatte ihr Karriereende bereits vor der laufenden Biathlon-Saison angekündigt. Olympia in ihrer italienischen Heimat stellte für die zweimalige Gesamtweltcupsiegerin noch einmal eine große Motivation da. Mit Silber in der Mixed-Staffel sprang sogar noch einmal Edelmetall heraus.
Biathlon-Stars würdigen Wierer
"Ich bin froh, dass ich es bis zu den Olympischen Spielen geschafft habe, denn angesichts all der Fans und Menschen, die heute hierhergekommen sind, hat sich alles gelohnt. Es war natürlich ein anstrengender, sehr langer Weg, und ich bin glücklich, ihn so, zu Hause, zu beenden", so Wierer.
Mehr dazu:
Sie habe sich ihren Biathlon-Abschied "nicht schöner vorstellen können. Die Zuneigung ist mir mehr wert als jede Medaille, denn es ist schön, Erfolge zu feiern, aber das Schönste in all den Jahren war, so viele wunderbare Menschen kennenzulernen, die zu Freunden geworden sind und mit denen ich so viele schöne Momente verbracht habe", stellte Wierer klar.
"Wir verlieren einen Superstar", meinte die norwegische Sprint-Olympiasiegerin Maren Kirkeeide bei "Verdens Gang". "Doro war ein Vorbild für mich", verriet Biathlon-Star Julia Simon bei "Fondo Italia".





