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Mercedes mit Start-Problemen

Russell warnt: "Schlechter als mein Schlechtester"

George Russell legt den Finger in die Wunde
George Russell legt den Finger in die Wunde
Foto: © IMAGO/Michael Potts
21. Februar 2026, 11:18
sport.de
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Die Testfahrten für die Formel-1-Saison 2026 sind Geschichte. Mercedes gilt nach den Auftritten in Bahrain generell als Mitfavorit. Pilot George Russell aber warnt vor einem größeren Problem. Dort scheint Ferrari aktuell übermächtig zu sein.

Die Startprozedur für die Formel-1-Rennen 2026 ist etwas komplizierter geworden. Die Fahrer müssen ihre Motoren mindestens zehn Sekunden lang hochdrehen und im hohen Drehzahlbereich bleiben, damit sich der Turbo optimal aufbaut und auf Touren kommt.

Laut George Russell hat Mercedes mit den "neuen" Starts noch so seine Schwierigkeiten. Währenddessen sieht Rivale Ferrari dort sehr gut aus - zumindest bei den Probestarts der Testfahrten. Lewis Hamilton raste bei einem der Probestarts an mehreren Konkurrenten vorbei. Das Video verbreitete sich schnell im Netz. 

"Die zwei Starts, die ich diese Woche gemacht habe, waren schlechter als mein schlechtester Start jemals in der Formel 1 – und Lewis ist von P11 auf P1 nach vorne gekommen", sagte Russell am Freitag in Bahrain. 

"Ich glaube, wir haben eine Menge Potenzial in uns, aber um ein Rennen zu gewinnen, musst du auch gut von der Linie wegkommen", ergänzte der 28-Jährige. 

Formel 1 2026: Wirbeln die Starts das Feld durcheinander?

Der Brite warnt, dass in der Frühphase der Saison die Starts das Feld massiv durcheinanderwirbeln können, weil schon kleine Fehler ins Anti‑Stall führen oder mehrere Positionen kosten könnten.

Trotz des Problems sieht Russell "viel Potenzial" im Mercedes, betont aber, dass man ohne ordentlichen Start kaum Rennen gewinnen kann und dass das Team an diesem Thema nun intensiv arbeitet.

"In diesem Stadium glaube ich nicht, dass es wichtig ist, wie schnell du bist. Das, was dir ein Bein stellen wird, ist dieses höchste Hindernis. Genau das versuchen wir gerade zu verstehen – und im Moment stolpern wir noch darüber."

Auch Teamkollege Kimi Antonelli zeigte sich von der Konkurrenz beeindruckt. "Der Ferrari-Motor schien beim Start sehr stark zu sein", sagte der Italiener. "Aber heute haben wir viele Änderungen vorgenommen. Am Ende der Startaufstellung fühlte sich der Start viel stärker an, sodass wir ihn natürlich nicht richtig testen konnten."

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

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