Die Los Angeles Rams haben als letztes Team in dieser NFL-Offseason den Posten des Offensive Coordinators besetzt und damit einen Nachfolger für Mike LaFleur gefunden, der nun Head Coach der Arizona Cardinals ist.
Nach längerer Suche, die auch externe Kandidaten umfasste, hat sich Head Coach Sean McVay am Ende doch für eine interne Lösung für den Posten des Offensive Coordinators entschieden. Es wird Nate Scheelhaase, der im Vorjahr noch als Passing Game Coordinator unter McVay und LaFleur tätig war.
Damit aber nicht genug, denn McVay beförderte zudem den bisherigen QB Coach Dave Ragone zum Co-Offensive Coordinator und QB Coach. Scheelhaase war zuvor in dieser Offseason ein gefragter Mann und hatte insgesamt fünf Vorstellungsgespräche für Head-Coach-Posten anderer Teams. Letztlich macht er aber doch den nächsten Schritt in seiner noch jungen Coaching-Karriere und wird erstmals als OC fungieren.
Scheelhaase ist gerade mal 35 Jahre alt und hatte seine Coaching-Karriere in der NFL erst 2024 als Offensive Assistant und Passing Game Specialist begonnen. Er war Quarterback am College und begann 2015 an seiner Alma Mater Illinois zunächst im Football Operations Department. Anschließend war er Assistenz- und Positions-Coach für Illinois und schließlich Iowa State, wo er bis 2023 zum Offensive Coordinator und Quarterbacks Coach aufgestiegen war, ehe er sich den Rams anschloss.
NFL: Großer Umbruch bei Offensive Coordinators
Scheelhaase ist damit einer von sage und schreibe 21 neuen Offensive Coordinators bei den 32 Teams der NFL. Die Rams hatten dabei die letzte noch offene Stelle.
Für McVay ist Scheelhaase nun schon der fünfte Offensive Coordinator, seit er die Rams 2017 übernommen. Zuvor bekleideten diese Rolle Matt LaFleur (2017), Kevin O'Connell (2020-2021), Liam Coen (2023) und eben Mike LaFleur (2022-2025). Allesamt sind diese nun Head Coaches in der NFL, wobei nur Coen noch einen Zwischenstopp in Tampa Bay als deren OC im Jahr 2024 eingelegt hatte, ehe er als HC der Jacksonville Jaguars 2025 übernahm.





