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"Hätte keinen Sinn gemacht"

Geiger-Drama "eine bittere Pille"

Skispringer Karl Geiger verpasste die Olympia-Quali
Skispringer Karl Geiger verpasste die Olympia-Quali
Foto: © IMAGO/kolbert-press/Martin Wdzieczny
20. Februar 2026, 14:10
sport.de
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Nachdem er 2018 in Pyeongchang und 2022 in Peking an den Winterspielen teilnahm und insgesamt drei Medaillen abräumte, scheiterte Karl Geiger diesmal an der Olympia-Norm - ein echtes Drama für den einst so erfolgsverwöhnten Skispringer.

"Es ist eine sehr bittere Pille, dass es beim dritten Mal nicht geklappt hat", schilderte Geiger in einem Videoclip, den er über seinen Instagram-Kanal teilte.

Geiger weiß aber auch: Seine aktuelle Form hätte ihm nicht zu befriedigenden Leistungen bei den olympischen Wettbewerben in Predazzo verholfen. 

"Dabei sein ist alles, sagt man zwar immer. Das stimmt auch bis zu einem gewissen Teil", sagte der 33-Jährige. "Aber ich war zweimal dabei - und wenn es vom Niveau her so ist wie am Saisonbeginn, glaube ich auch nicht, dass ich dort megaglücklich gewesen wäre. So fair muss ich schon zu mir sein."

Nach der auch für ihn bitter enttäuschenden Vierschanzentournee sei ihm bereits "klar gewusst" gewesen: Das, "was ich momentan leiste und zeige, einfach nicht reichen wird. In der Form, in der ich mich vor paar Wochen befunden habe, hätte es auch keinen Sinn gemacht", so Geiger.

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Skispringen: Karl Geiger hadert mit Ergebnis in Sapporo

Dass er es diesmal nicht zu Olympia schaffte, war letztlich dennoch eine knappe Kiste. Denn: Beim Weltcup in Sapporo Mitte Januar hätten Geiger theoretisch zwei Top-15-Platzierungen noch zur Erfüllung der Norm gereicht - oder ein Ergebnis in den Top 8.

Im ersten Wettkampf verpatzte der DSV-Adler aber seinen zweiten Sprung - Rang 27 war die Folge und die Olympia-Teilnahme damit praktisch schon außer Reichweite.

Darüber habe er sich "unglaublich geärgert", gab Geiger nun zu, dieser Absturz sei "natürlich schon enttäuschend" für ihn gewesen.

Bitter: Erst als der Olympia-Zug schon abgefahren war, lief es plötzlich bei Geiger. In Willingen flog er sogar furios aus der Krise und feierte völlig überraschend seinen ersten Podestplatz der Saison.

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