Das französische Biathlon-Team hat im letzten Rennen der Olympischen Spiele 2026 einen Gold-Rekord eingestellt, den bisher Norwegen alleine für sich beanspruchte. Eine weitere Bestmarke verpasste die Grande Nation nur knapp.
Frankreichs Biathlon-Team hat bei den Olympischen Spielen Geschichte geschrieben und den Rekord für die meisten gewonnenen Goldmedaillen eingestellt.
Der Sieg von Océane Michelon im abschließenden Massenstart der Frauen brachte Frankreich bei Olympia 2026 das insgesamt sechste Biathlon-Gold ein - das in nur elf Rennen, die in Antholz gelaufen wurden.
Mit dem sechsten Gold stellte Frankreich den norwegischen Rekord ein, den die Skandinavier erst 2022 in Peking aufgestellt hatten. Sie hatten in China ebenfalls sechs Goldmedaillen gewonnen, vier davon trug Johannes Thingnes Bø um den Hals. Die lebende Legende gewann gemeinsam mit der Staffel und Mixed-Staffel und siegte zudem noch im Sprint und Massenstart. Die beiden anderen Goldmedaillen sicherte sich Marte Olsbu Røiseland im Sprint und der Verfolgung. Sie war damals zudem ebenfalls Teil der Mixed-Staffel.
Frankreich gewann in diesem Jahr alle drei Staffel-Rennen, dazu holte Quentin Fillon Maillet Gold im Sprint und Julia Simon im Einzel. Michelon krönte die überragenden Spiele mit ihrem Massenstart-Gold.
Weiterer Biathlon-Rekord knapp verpasst
Den Rekord für die meisten gewonnenen Biathlon-Medaillen bei Olympischen Spielen haben die Franzosen derweil knapp verpasst. Hier bleibt Norwegen der Maßstab. Sie standen 2022 in Peking sage und schreibe 14 Mal auf dem Podest.
Um diese Bestmarke einzustellen, hätte Frankreich im letzten Rennen noch drei weitere Medaillen gebraucht. Am Ende wurden es "nur" zwei - es war für sie das 12. und 13. Edelmetall in Antholz. Neben den sechs Goldmedaillen sicherte man sich vier Mal Silber und drei Mal Bronze. Norwegen hatte damals sechs Mal Gold, zwei Mal Silber und sechs Mal Bronze geholt.




