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Olympia-Aus im Viertelfinale

DEBakel! Slowakei schrubbt Draisaitl und Co.

Leon Draisaitl hatte gegen die Slowaken nichts zu lachen
Leon Draisaitl hatte gegen die Slowaken nichts zu lachen
Foto: © IMAGO/Michal Kamaryt
18. Februar 2026, 14:52
sport.de
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Der Medaillen-Traum der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft ist bereits im Viertelfinale ausgeträumt. Die DEB-Auswahl um Oilers-Superstar Leon Draisaitl verlor nur einen Tag nach dem überzeugenden 5:1-Erfolg in der Zwischenrunde gegen Frankreich gegen die Slowakei deutlich mit 6:2. Im olympischen Halbfinale wartet für die Slowaken nun Kanada oder Tschechien.

"Das waren heute einfach zu viele Fehler, ich weiß nicht, wie viele Konter wir zugelassen haben", sagte Draisaitl und zog ein bitteres Fazit seiner Olympia-Premiere: "Wir haben nie wirklich zu unserem Spiel gefunden. Wir sind verdient ausgeschieden."

Wie bereits im gewonnenen Achtelfinale startete Lukas Reichel (Vancouver Canucks) in der ersten deutschen Reihe an der Seite von Leon Draisaitl (Edmonton Oilers).

Die slowakische Auswahl um Superstar und Topscorer Juraj Slafkovsky (drei Tore, drei Assists), die mit sieben NHL-Stars nach Italien gereist ist, startete ohne Änderungen im Vergleich zum letzten Gruppenphasen-Duell.

Beide Teams versuchten gleich, dem Gegner ihr Spiel aufzudrücken. Die Slowaken fanden etwas besser in die Partie, setzten der DEB-Auswahl mit ihrer Körperlichkeit, gerade im Forechecking, ordentlich zu. Weil beide Mannschaften ihre ersten Powerplay-Situationen trotz guter Chancen nicht nutzen konnten, blieb es bis in die Schlussphase des ersten Drittels torlos.

Drei Treffer in sechs Minuten brechen Deutschland das Genick

Dann aber schlugen die Slowaken zu: Die deutsche Abwehr verpasste es, den Puck konsequent aus dem eigenen Drittel zu klären. Martin Pospisil bringt das Spielgerät aus der Distanz aufs Tor, wo Kraken-Keeper Philipp Grubauer gut pariert. Erik Cernak haute den Abpraller von der blauen Linie drauf. Pavol Regenda hielt im Slot den Schläger rein und fälschte gewinnbringend ab (19.). Der erste Turniertreffer des Stürmers von den San Jose Sharks.

Für das Team von Harold Kreis kam es im zweiten Spielabschnitt dann noch übler. Offensiv lief beim DEB-Team überhaupt nichts zusammen, die Slowakei drängte auf das 2:0 - und wurde in der 25. Minute belohnt. Nach einer schnellen Umschaltsituation schüttelte Milos Kelemen seinen Gegenspieler ab und blieb vor Grubauer eiskalt.

Keine Minute war nach dem Bully gespielt, da musste der deutsche Goalie schon wieder hinter sich greifen. Wieder war die Slowakei frei durch - und erneut zappelte der Puck im Netz. Dieses Mal war es Oliver Okuliar, der alleine vor Grubauer das Spielgerät im Netz unterbrachte. Die Deutschen waren um eine Antwort bemüht, liefen stattdessen aber nur in Konter. "Wir hatten eine Chance, die wir nicht genutzt haben. Sicher tut das weh", resümierte Draisaitl.

Hoffnung auf Mega-Comeback währt nur kurz

Eine der zahlreichen Umschaltsituationen nutzte Dalibor Dvorsky, um mit dem 4:0 schon fast den Deckel auf die Partie zu machen (31.). Doch das DEB-Team zeigte nach den Horror-Minuten eine Reaktion und schaffte es, sich selbst im Drittel der Slowakei festzusetzen. Lukas Reichel sorgte mit dem 1:4 aus deutscher Sicht noch vor der Pause für einen kleinen Hoffnungsschimmer (35.). 

Der Beginn einer Aufholjagd? Nein! Denn die Slowakei zog dem deutschen Aufbäumen gleich nach Wiederbeginn den Zahn: Regenda stellte mit seinem zweiten Treffer des Tages nach nur 58 Sekunden auf 5:1 - die Entscheidung. Daran konnte auch der Anschlusstreffer von Frederik Tiffels (50.) nichts mehr ändern. Den Schlusspunkt setzte Tomáš Tatar mit einem Empty Netter (57.).

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Torjäger 2026 in Mailand

#NamePenaltyTore
1KanadaMacklin Celebrini05
2DänemarkNick Olesen04
DeutschlandTim Stützle04
4FinnlandSebastian Aho03
SlowakeiDalibor Dvorský03
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