In den vergangenen Jahren hat der FC Bayern immer wieder spektakuläre Millionen-Transfers getätigt. Doch damit ist im kommenden Sommer wohl Schluss.
Wie die "Sport Bild" berichtet, gibt es einen Millionen-Stopp für Star-Einkäufe beim FC Bayern.
Demnach hat der Aufsichtsrat beschlossen, dass die Münchner keine Schulden für neue Spieler machen dürfen.
Hintergrund: Das Festgeldkonto des deutschen Rekordmeisters sei nicht mehr üppig gefüllt. Um einen Millionen-Transfer tätigen zu könnten, wäre daher wohl ein Kredit notwendig. Ein Szenario, das man beim FC Bayern vermeiden will.
Entsprechend hatte sich zuletzt auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß geäußert.
"Wir werden auch im Sommer auf dem Transfermarkt nicht die großen Töne spucken. Das Credo ist: Transfers dürfen nicht dazu führen, dass wir uns verschulden. Da gibt es für mich kein Pardon", sagte er zur "Bild".
Bereits im vergangenen Transfer-Sommer hat sich der FC Bayern einen Sparkurs auferlegt.
"In dem Moment, in dem wir gemerkt haben, dass unser Festgeldkonto immer kleiner wird, haben wir die Bremse reingehauen. Unsere Transferbilanz ist sehr ausgeglichen, zudem sind wir dabei, den Kader zu verkleinern. Hätten wir alle Spieler verpflichtet, über die wir gesprochen haben, hätten wir heute kein Festgeldkonto mehr und für die Finanzierung Kredite aufnehmen müssen. Genau das war für uns der entscheidende Impuls, Nein zu sagen", erklärte Hoeneß weiter.
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Mit Luis Díaz, der für 70 Millionen Euro vom FC Liverpool kam, hat der FC Bayern nur einen kostspieligen Transfer getätigt. Nicolas Jackson wurde für eine Leihgebühr von 16,5 Millionen Euro für eine Saison unter Vertrag genommen.
Jonathan Tah und Tom Bischof kamen ablösefrei nach München. Für das Duo mussten die Bayern lediglich eine kleine Summe zahlen, damit es bereits bei der Klub-WM mitwirken darf.
FC Bayern will auf den aktuellen Kader setzen
Statt auf Neuzugänge will der FC Bayern zur neuen Saison auf den aktuellen Kader setzen. Die Verträge von Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Alphonso Davies, Serge Gnabry und Dayot Upamecano wurden bereits verlängert.
Bei Harry Kane und Michael Olise sollen ebenfalls Ausdehnungen der Arbeitspapiere folgen.
Verkaufskandidaten gibt es hingegen kaum. Lediglich Minjae Kim könnte für eine ordentliche Summe abgegeben werden.






























