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"Dadurch sind wir limitiert"

Alonso klärt auf: Das läuft bei Aston Martin wirklich schief

Ein nachdenklicher Alonso vor dem Saisonstart
Ein nachdenklicher Alonso vor dem Saisonstart
Foto: © IMAGO/Ricardo Larreina
16. Februar 2026, 13:28
sport.de
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Alarmstufe Rot herrscht bei Formel-1-Rennstall Aston Martin nach der ersten Testwoche in Bahrain zwar noch nicht, aber dunkle Gelbtöne sind schon deutlich zu erkennen. Fernando Alonso glaubt zu wissen, wo das größte Problem seines Teams liegt. 

Bei Aston Martin gibt es wenige Wochen vor dem Start in die neue Formel-1-Saison deutlich mehr Baustellen, als Teamchef Adrian Newey und Co. lieb ist. Newey selbst hat das intern schon eingeräumt und zugegeben, dass vieles noch nicht zusammenpasst. Auch Lance Stroll klagte bereits und bezifferte den Rückstand auf die Top-Teams auf bis zu viereinhalb Sekunden. 

Die Frage, die sich stellt: Was genau ist schief gelaufen? Hierauf hat zumindest Fernando Alonso eine klare Antwort. 

Alonso: Darum hat die Formel-1-Konkurrenz Vorsprung

"Wir sind definitiv nicht in einer Position, in der wir sein wollen. Wir sind mit Rückstand gestartet", stellte der Spanier in einer Medienrunde in Bahrain zunächst treffend fest. Schon das Verpassen der ersten Testfahrten in Barcelona sei "eine große Sache" gewesen. "Weil wir nicht nur Barcelona verpasst haben, sondern auch die Film-Tage davor."

Audi sei zum Beispiel schon am 9. Januar in der Lage gewesen, erste Runden zu drehen und Daten zu sammeln, so Alonso weiter. "Sie hatten also einen Monat lang Zeit, um Daten zu analysieren und Probleme zu lösen - ein Sensor hier, die Temperatur da ... und wir sind in Barcelona nicht gefahren, hatten keine Film-Tage. Für uns ist das hier in Bahrain der erste Test", rechnete sich der Spanier einen Rückstand von mindestens einem Monat zusammen. 

Newey hat "nicht alles vergessen"

Bei Aston Martin sei es so, dass das Team bei jeder einzelnen Ausfahrt neue Probleme entdecke. "Und wenn man Fahrt um Fahrt nicht sauber unterwegs ist, gibt es beim Setup keine Fortschritte. [...] Wir machen einen Run und etwas taucht in den Daten auf, das wir uns anschauen müssen. Eine Stunde später sind wir wieder draußen, aber die Strecke hat sich verändert. Dadurch sind wir limitiert, wenn es darum geht, Performance zu finden. Weil wir nicht kontinuierlich fahren."

Die anderen Teams, so erklärte Alonso, haben diese Probleme nicht bzw. nicht mehr. "Sie haben diese Schwierigkeiten bei den Film-Tagen entdeckt oder in den ersten Tagen in Barcelona. Wir finden sie leider erst jetzt."

Von einer Fehlkonstruktion des AMR26 will Alonso daher keinesfalls schon jetzt sprechen. "Es gibt kein Fragezeichen beim Chassis. Nach über 30 Jahren, in denen Adrian den Sport dominiert hat, hat er nicht innerhalb eines Jahres alles vergessen", stärkte der zweimalige Weltmeister seinem Teamchef den Rücken. 

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

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