Borussia Dortmund bestreitet das Hinspiel im Champions-League-Playoff am Dienstag (21:00 Uhr) gegen Atalanta Bergamo ohne Abwehrchef Nico Schlotterbeck. Was sagt BVB-Coach Niko Kovac zu diesem personellen Rückschlag?
"Wir haben aktuell vier verletzte Innenverteidiger. Bei Schlotti wollen wir kein Risiko eingehen, deswegen ist er keine Alternative für morgen", so Kovac auf der Pressekonferenz vor der Partie.
Neben Schlotterbeck verpasste auch Defensiv-Kollege Niklas Süle (Oberschenkelverletzung) das BVB-Abschlusstraining für das Duell gegen die Italiener. Auch er fällt aus. Zudem fehlen Emre Can (Adduktorenprobleme) und Filippo Mane (Muskelverletzung).
Kovac sagte mit Blick auf das Personal-Puzzle in der Hintermannschaft: "Es ist die Aufgabe eines Trainers, Lösungen zu finden und kreativ zu sein. Wir haben dort einige Möglichkeiten - oder können das System ändern. Ich vertraue allen, die diese Position bekleiden können."
Eine Alternative könnte der erst 18 Jahre alte Luca Reggiani sein. Er kam beim 4:0-Sieg in der Bundesliga gegen den 1. FSV Mainz 05 zuletzt zur Pause für den angeschlagenen Süle in die Mannschaft.
"Ich habe zu ihm gesagt, dass er es genießen soll und es etwas Besonderes ist. Es war eine tolle Premiere, er hat das richtig gut gemacht", lobte Kovac den Youngster im Anschluss an die Partie.
BVB erwarten "intensive" Duelle
Reggiani ist zwar offiziell nicht Teil des Champions-League-Kaders des BVB. Er kann aber über die so genannte B-Liste ins Spieltagsaufgebot rutschen, da er seit dem 1. Februar zwei Jahre in Dortmund kickt.
Klar ist: Die Personalsorgen schmälern die Aussichten des BVB, sich zuhause gegen Atalanta eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am 25. Februar (18:45 Uhr) zu erarbeiten, wenn es in der New Balance Arena in Bergamo um den Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse geht.
Der Gegner habe "eine richtig tolle Mannschaft, die über Jahre gewachsen ist", sagte Kovac. "Es wird sehr intensiv werden, über beide Spiele."




























