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Mi, 04.02. - So, 22.02.

Horror-Verletzung folgt Olympia-Sieg

Ski-Star gesteht "Todesangst" nach Wunder-Rennen

Federica Brignone ist zurück - und wie
Federica Brignone ist zurück - und wie
Foto: © IMAGO/Spada/LaPresse
16. Februar 2026, 16:18
sport.de
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Federica Brignone hat ein Wechselbad der Gefühle hinter sich. Nach dem Gewinn von zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Winterspielen hat die Skirennfahrerin nun emotionale Einblicke gegeben.

"Ich würde meine beiden olympischen Medaillen sofort eintauschen, um diese Verletzung nicht noch einmal zu erleiden", verriet die Italienerin nach ihrem Traum-Comeback mit Siegen im Super-G und Riesenslalom im Gespräch mit der Tageszeitung "La Repubblica".

Im vergangenen April hatte sich Brignone bei einem Sturz bei den nationalen Meisterschaften böse am Knie verletzt. Die 35-Jährige erlitt eine mehrfache Fraktur des Schienbeinplateaus und des Wadenbeinkopfes sowie einen Kreuzbandriss, ihre Olympia-Hoffnungen sanken gen Nullpunkt.

Erst Mitte Januar kehrte sie in den Weltcup zurück, in Cortina d'Ampezzo erlebte sie jetzt ein wahres Ski-Märchen. Dafür nahm sie körperlich eine Menge in Kauf.

"Ich habe mein Bein und mein Knie komplett ruiniert, und jeder Tag ist ein Kampf. Es wird Zeit brauchen. Mein Schienbein ist nicht mehr richtig ausgerichtet, es hat ein Loch", gestand Brignone. "Zwei Monate lang konnte ich mein Bein nicht einmal beugen, und selbst jetzt weiß ich nicht, ob ich jemals wieder Tennis spielen kann."

Während der Rennen sei sie "in höchster Alarmbereitschaft" gewesen, gab die Riesenslalom-Weltmeisterin und zweimalige Gesamtweltcupsiegerin, die bei der Eröffnungsfeier die italienische Fahne getragen hatte, zu Protokoll: "Wie, wenn man Todesangst hat."

Brignone schwärmt: "Es war ein Wunder"

Wäre sie mit dem Ziel Gold angereist, wäre sie womöglich ohne Medaille wieder nach Hause gefahren, sinnierte die Allrounderin.

"Es war ein Wunder, hier zu sein, die Flagge zu tragen, das, was ich mir am meisten gewünscht und in meinem Leben vermisst hatte", betonte Brignone.

Sie sei gekommen, "um Spaß zu haben und dankbar zu sein, an den Olympischen Spielen im eigenen Land teilnehmen zu dürfen". Sie wolle sich nun weiter auf ihre Genesung konzentrieren, erklärte die 37-malige Weltcupsiegerin.

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