Schach-Star Magnus Carlsen hat seine nahezu endlose Titelsammlung um ein weiteres Kapitel erweitert.
Der 35 Jahre alte Norweger gewann in Wangels an der deutschen Ostseeküste im Schloss Weissenhaus die erstmals offiziell anerkannte Freestyle-Schach-Weltmeisterschaft. Im Finale setzte sich Carlsen mit 2,5:1,5 gegen den US-Amerikaner Fabiano Caruana durch.
Caruana hatte zuvor im Halbfinale den Deutschen Vincent Keymer geschlagen. Der Mainzer verlor anschließend auch die Partie um Platz drei. Formatübergreifend war es Carlsens 21. WM-Titel, der ihm ein Preisgeld von 100.000 US-Dollar (rund 84.300 Euro) einbrachte.
Freestyle-Schach ist eine Schachvariante, bei der die Anfangspositionen der Figuren vor jeder Partie zufällig ausgelost wird. Dadurch gibt es keine fest einstudierten Eröffnungen.