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Mi, 04.02. - So, 22.02.

Ein Fehler zu viel

Preuß enttäuscht nach Olympia-Sprint

Ein Fehler zu viel für Franziska Preuß
Ein Fehler zu viel für Franziska Preuß
Foto: © IMAGO/Zhang Tao
14. Februar 2026, 15:54

Biathletin Franziska Preuß hat bei den Olympischen Winterspielen im Sprint erneut die erhoffte Einzelmedaille verpasst. Die 31-Jährige leistete sich im Rennen über 7,5 km stehend einen Fehler und musste sich beim Überraschungssieg von Maren Kirkeeide aus Norwegen mit Rang sieben begnügen.

Die Gesamtweltcupsiegerin liegt vor der Verfolgung am Sonntag (14:45 Uhr/ZDF und Eurosport) über 10 km allerdings in Lauerstellung. Im Einzel war Verfolgungs-Weltmeisterin Preuß, die mit der deutschen Mixed-Staffel in Mailand und Cortina Bronze gewonnen hatte, Zehnte geworden.

"Klar schwingt Enttäuschung mit. Es war eine gute Chance und jetzt hat man es wieder nicht geschafft. Ich habe gerade auch mit Dorothea Wierer gesprochen: Diese Enttäuschungen werden wir nicht vermissen, es ist ein Auf und Ab", so Preuß in der "ARD" hinterher.

Gold im Sprint ging an die in den Rennen zuvor enttäuschende Kirkeeide, die nach fehlerfreier Schießleistung im Schlussspurt noch die Französin Oceane Michelon (0/+3,8 Sekunden) verdrängte. Bronze holte sich deren Teamkollegin Lou Jeanmonnot (1/+23,7). Preuß lag 1:00,1 Minuten zurück.

Vanessa Voigt, undankbare Vierte im Einzel, blieb fehlerfrei, war aber läuferisch nicht gut genug. Sie kam auf Rang zwölf. Julia Tannheimer leistete sich bei ihrer Olympia-Premiere liegend zwei Fehler (+1:32,3) und wurde 19. Selina Grotian enttäuschte mit drei Fehlern (2:22,6) und kam erneut nicht unter die ersten 50. Sie war kurzfristig für Janina Hettich-Walz eingesprungen. Die 29-Jährige, immerhin Achte im Einzel, musste wegen Magenproblemen passen und fehlt damit auch im Verfolger.

Biathlon-Sportdirektor Bitterling: "Das Paket ist sehr groß"

Die deutschen Männer haben nach einem durchwachsenen Sprint in der Verfolgung über 12,5 km am Sonntag (11.15 Uhr/ZDF und Eurosport) kaum noch Chancen. Philipp Horn geht als Zehnter und bester DSV-Athlet mit schon über einer Minute Rückstand ins Rennen. David Zobel, Justus Strelow und Philipp Nawrath liegen noch weiter zurück.

"Das Paket ist sehr groß", sagte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling. Man könne sich aber "ein bisschen Selbstvertrauen zurückholen", um dann nächste Woche in der Staffel "anzugreifen".

Sprint 2026

1NorwegenMaren Kirkeeide20:40.80m
2FrankreichOceane Michelon+3.80s
3FrankreichLou Jeanmonnot+23.70s
4BulgarienMilena Todorova+40.00s
5ItalienLisa Vittozzi+40.60s

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