Am Mittwoch zog Tottenham Hotspur die Reißleine: Nachdem die Spurs in der Premier-League-Tabelle auf Rang 16 abgestürzt waren, musste Coach Thomas Frank seinen Posten räumen. Wer der neue Mann an der Seitenlinie der Londoner wird, ist noch unklar. Englische Medien bringen nun allerdings etwas überraschend einen ehemaligen BVB-Coach ins Spiel.
"Aufgrund der Ergebnisse und Leistungen hat der Vorstand jedoch beschlossen, dass ein Wechsel zu diesem Zeitpunkt der Saison notwendig ist", begründete Tottenham Hotspur am Mittwoch, warum man Trainer Thomas Frank das Vertrauen entzogen hat.
Wer den Karren künftig aus dem Tabellenkeller ziehen soll, teilte der Klub noch nicht mit. Laut "talkSPORT" spielt Marco Rose eine Rolle in den Überlegungen der Spurs.
Der 49-jährige geborene Leipziger trainierte in seiner Laufbahn unter anderem RB Salzburg, Borussia Mönchengladbach, den BVB sowie zuletzt von September 2022 bis Ende März 2025 RB Leipzig.
Seit seinem Aus bei den Sachsen wird Rose immer wieder bei unterschiedlichen Topklubs als möglicher Coach gehandelt, zuletzt galt er als Anwärter auf den Posten bei Eintracht Frankfurt, zu einem neuen Engagement kam es jedoch noch nicht.
Rose angeblich an Premier-League-Job interessiert
Die Premier League könnte Rose allerdings durchaus reizen. Auch "talkSPORT" berichtet, dass Rose an einem Job auf der Insel interessiert sein soll.
Sollte Rose tatsächlich bei Tottenham landen, würde es zur Wiedervereinigung mit Xavi Simons kommen. Der Niederländer spielte unter Rose für RB Leipzig. In 68 Spielen erzielte Simons 18 Tore und bereitete 22 Treffer vor. Im Sommer 2025 folgte ein Wechsel für rund 65 Millionen Euro nach London, wo Simons noch auf den Durchbruch wartet.
Sollte Tottenham Rose sofort verpflichten wollen, müsste der Premier-League-Klub aber wohl erneut mit RB Leipzig verhandeln. Dort soll Roses Vertrag erst im Sommer enden.






























