Die Posse um Abwehrspieler Dayot Upamecano beim FC Bayern findet weiterhin kein offizielles Ende.
"Solange die Tinte nicht unter dem Vertrag ist, gibt es keine Verkündung. Das ist normal im Leben", sagte Sportvorstand Max Eberl nach dem 2:0-Sieg des deutschen Rekordmeisters im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen RB Leipzig am Mittwoch.
Er "glaube nicht", dass bei der Verlängerung Upamecanos über den Sommer hinaus noch etwas schiefgehen könne, erklärte Eberl.
Hundertprozentig in trockenen Tüchern scheint der Deal zwischen dem 27 Jahre alten Franzosen und dem FC Bayern also noch nicht zu sein - oder doch? Vorstandschef Jan-Christian Dreesen gab sich in Sachen Upamecano erneut betont zuversichtlich.
"Wir haben ja gesagt, dass wir es einander versprochen haben, und dass jetzt die Unterschrift fehlt, und dass wir das in diesen Tagen auch machen werden", so der Münchner CEO. "Höchstwahrscheinlich" werde der Vollzug noch im Laufe dieser Woche erfolgen.
FC Bayern: Dreesen spricht schon von Upamecano-"Ja-Wort"
Dreesen hatte zuletzt auch nach dem 5:1 in der Bundesliga gegen die TSG 1899 Hoffenheim von einer Einigung mit Upamecano berichtet. "Wenn man einander vertraut und einander das Ja-Wort gibt, dann ist es nicht mehr entscheidend, wann man es unterschreibt", sagte er. Es hake in der Personalie nichts mehr.
Sollte der monatelange Poker tatsächlich in einer Einigung münden, würde sich das für Upamecano dem Vernehmen nach auszahlen.
20 Millionen Euro pro Jahr soll der Innenverteidiger künftig verdienen. Hinzu kommt ein Handgeld für seine Unterschrift, in Höhe von angeblich 15 bis 20 Millionen Euro.
Ab 2027 soll in Upamecanos Vertrag darüber hinaus eine Ausstiegsklausel greifen. Diese würde ihm Berichten zufolge den Vereinswechsel gegen die Zahlung einer Ablösesumme in Höhe von 65 Millionen Euro erlauben.






























